Das Landesmuseum Zürich ist das meistbesuchte kulturhistorische Museum der Schweiz. Es präsentiert Geschichte von den Anfängen bis heute und erschliesst die schweizerischen Identitäten sowie die geschichtliche und kulturelle Vielfalt des Landes. ...
Aus der Not geboren
Arbeitende Kinder
Bereits vor der Industrialisierung leisteten Kinder einen unentbehrlichen Beitrag zur Familienökonomie, sei es im Haus, auf dem Hof oder in der Heimarbeit. Mit dem Aufkommen der Industrie wurden Kinder vor allem aus armen Familien in Textilfabriken als billige Arbeitskräfte ausgebeutet. Sie arbeiteten viele Stunden, übernahmen gefährliche sowie gesundheitsschädigende Aufgaben und konnten oft nicht in die Schule. Ab den 1830er Jahren führten die Kantone sukzessive die Schulpflicht ein. 1877 verbot das Eidgenössische Fabrikgesetz die Arbeit von Kindern unter 14 Jahren. Trotzdem wurden Kinder weiterhin eingespannt, sei es für Heimarbeit oder in der Landwirtschaft. Die Ausstellung thematisiert auch, wie Verding- und Heimkinder weg von ihren Familien zur Arbeit gezwungen wurden. Und sie zeigt auf, wer sich für die Bildung der Kinder und ihren Schutz einsetzte und wie das Thema in der Gegenwart diskutiert wird.
Bild (Ausschnitt): Wasserholen an der Quelle, Unteriberg SZ, 1947 © Theo Frey / Fotostiftung Schweiz
Bis zum 20. April 2026
Landesmuseum Zürich
Museumstrasse 2
8001 Zürich
+41 (0)44 218 65 11
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Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 10:00 - 17:00
Donnerstag: 10:00 - 19:00
Montag: geschlossen
Zugänglichkeit:
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Barrierefreie Zugänge
Für Gehbehinderte stehen im Museum zwei hauseigene Rollstühle zur Ausleihe zur Verfügung. Telefonische Reservation bitte unter +41 58 466 66 66.
Die Ausstellungen sind rollstuhlgängig begehbar.
Toiletten für Menschen mit Behinderung befinden sich im UG des Foyers, im Neubau und im EG Altbau (über Aufzüge erreichbar)
Angebote
iPad für Gehörlose in Deutsch: kostenlos
Führungen für Gehörlose auf www.landesmuseum.ch
> Führungen
Weitere Informationen für Gäste mit Sehbehinderung, Hörbehinderung und Mobilitätsbehinderung auf www.zugangsmonitor.ch


