Filmpodium

Das Filmpodium zeigt an die 350 verschiedene Filme jährlich. Thematische Reihen und Retrospektiven von Klassikern der Filmgeschichte sind ebenso zu sehen wie Premieren unabhängiger Autorenfilme aus aller Welt und Sonderveranstaltungen mit Live-Musik und Star-Gästen. Das Filmpodium ist ein Kulturangebot des Präsidialdepartements der Stadt Zürich und ein Partnerkino der Cinémathèque suisse.

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Filmpodium
Nueschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse: +41 (0)44 211 66 66
Büro: +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch

Veranstaltungsort(e)

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse: +41 (0)44 211 66 66
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Bevorstehende Veranstaltungen

Los olvidados: Luis Buñuel (Mexiko 1950) (Oktober)

Losing Ground: Kathleen Collins (USA 1982) (Oktober, November)

Strange Victory: Leo Hurwitz (Oktober)

Touki Bouki: Djibril Diop Mambéty (Senegal 1973) (Oktober)

La hija del engaño : Luis Buñuel (Mexiko 1951) (Oktober)

Orfeu Negro (Orfeu Negro): Marcel Camus (Brasilien/Frankreich/Italien 1959) (Oktober)

Drylongso: Cauleen Smith (USA 1998) (Oktober, November)

Warum Bodhi-Dharma in den Orient aufbrach? (Dharmaga tongjoguro kan kkadalgun?): Bae Yong-kyun (Südkorea 1989) (Oktober)

Rue Cases-Nègres: Euzhan Palcy (Frankreich 1983) (Oktober, November)

La permission: Melvin Van Peebles (Frankreich 1968) (Oktober)

Do the Right Thing: Spike Lee (USA 1989) (Oktober)

Night Catches Us: Tanya Hamilton (USA 2010) (Oktober, November)

La mort en ce jardin: Luis Buñuel (Mexiko/Frankreich 1956) (Oktober, November)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (5/12) (Oktober)

Before the Rain (Pred doždot): Milčo Mančevski (Mazedonien/GB/Frankreich 1994) (Oktober)

The Learning Tree: Gordon Parks (USA 1969) (Oktober)

Un chien andalou/L'âge d'or: Un chien andalou (Frankreich 1928)
«Der grosse Klassiker des surrealistischen Films, der in Zusammenarbeit von Luis Buñuel und Salvador Dalí entstanden ist. Buñuel ist am Anfang des Filmes zu sehen, wie er ein Rasiermesser schleift, mit dem ein Auge zerschnitten wird – einer der berühmtesten Schockmomente der Filmgeschichte.» (Bonner Sommerkino 2004)
«Einige Szenen sind bewusst als anarchische Provokation gedacht, andere lassen sich als poetische Metaphern deuten – insgesamt attackieren die vieldeutigen Bilder nachhaltig die herkömmlichen Vorstellungen von Ratio und Normalität. An deren Stelle tritt die Logik des Traums, die auflösende Kraft der Fantasie.» (Lexikon des int. Films)
L'âge d'or (Frankreich 1930)
Aus dem verspielten «épater le bourgeois» von Un chien andalou wird jetzt blutiger Ernst:
«Gezeigt wird ein Liebespaar, das am Vollzug seiner Liebe durch die ‹etablierten Ordnungsmächte› gehindert wird. Eine ‹normale› Handlung gibt es allerdings in diesem Film nicht. Die Geschichte einer Amour fou, einer unbedingten, alle Konventionen verachtenden Liebe wird unterbrochen, kontrastiert und kommentiert durch Wochenschaubilder und durch Sequenzen eines Dokumentarfilms über Skorpione. Die ‹Ordnungsmächte› – Kirche, Militär, Familie – werden in berühmt gewordenen Sequenzen attackiert. (…) Der Schluss des Films ist eine deutliche Anspielung auf die ‹120 Tage von Sodom› des Marquis de Sade: Vier Männer verlassen ein Schloss, in dem sie 120 Tage in wildesten Ausschweifungen verbracht haben; einer von ihnen sieht aus wie eine populäre Christus-Darstellung. Dieser Film schockierte die bürgerliche Welt.» (Reclams Filmführer)
Die Vorführung des Films in Paris wurde durch rechtsextreme Krawallmacher gestört; der Polizeipräfekt Chiappe nahm dies zum Vorwand, den Film zu verbieten. Erst 1981 wurde L’âge d’or in Frankreich freigegeben.
Die 4K-Restaurierung wurde von der Cinémathèque française und dem Centre Pompidou, MNAM-CCI/Service du cinéma expérimental, mit Unterstützung von Pathé und Maison de Champagne Piper-Heidsieck, Sponsoren der Cinémathèque française, durchgeführt. Die Arbeiten am Bild wurden im Hiventy-Labor, die am Ton im L.E. Diapason-Studio unter Verwendung der originalen Nitratbild- und Tonnegative und von Sicherungselementen durchgeführt.
Das ursprüngliche Nitratbildnegativ wurde durch Immersion gescannt und das Tonnegativ wurde unter Berücksichtigung des noch unvollkommenen Nachsynchronisationssystems von 1930 wiederhergestellt. Eine damalige Vorführkopie wurde als Referenz für die Lichtbestimmung verwendet. Die Fehler, wie sie bei den Dreharbeiten und der Postproduktion auftreten, wurden bewusst erhalten. Einige der im Zerfall begriffene Einstellungen wurden durch Zwischenkopien aus der 1993 vom Centre Pompidou durchgeführten Analog-Restaurierung ersetzt. Ebenso ermöglichten es die Sicherungselemente, die fehlenden Rollen der Tonspur zu vervollständigen


(Oktober)

Sankofa: Haile Gerima (Burkina Faso/USA/Deutschland 1993) (Oktober)

The Harder They Come: Perry Henzell (Jamaika 1972) (Oktober, November)

Subida al cielo : Luis Buñuel (Mexiko 1951) (Oktober)

Boyz n the Hood: John Singleton (USA 1991) (Oktober, November)

Él: Luis Buñuel (Mexiko 1953) (Oktober, November)

Fête des vignerons (Oktober)

The Killer (Die xue shuang xiong): John Woo (Hongkong 1989) (Oktober)

Buñuel en el laberinto de las tortugas: Salvador Simó (Oktober)

Uli der Knecht: Franz Schnyder (Schweiz 1954) (Oktober)

Cela s'appelle l'aurore: Luis Buñuel (Frankreich/Italien 1956) (Oktober, November)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (6/12) (Oktober)

Letter to My Cousin in China: Henion Han (Südafrika 1999) (Oktober)

Zürcher Filmbuff-Quiz 2019 (November)

Coffy: Jack Hill (USA 1973) (November)

Die Kinder des Monsieur Mathieu (Les choristes): Christophe Barratier (Frankreich/Schweiz/Deutschland 2004) (November)

Ensayo de un crimen: Luis Buñuel (Mexiko 1955) (November)

Rear Window: Alfred Hitchcock (USA 1954) (November)

My Left Foot: Jim Sheridan (Irland/GB 1989) (November)

Zauberlaterne (November)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (7/12) (November)

Robinson Crusoe: Luis Buñuel (Mexiko/USA 1954) (November)

The Garden: Derek Jarman (November)

Mossane: Safi Faye (Deutschland/Senegal 1996) (November)

Sex, Lies, and Videotape: Steven Soderbergh (USA 1989) (November)

Jackie Brown: Quentin Tarantino (USA 1997) (November)

Abismos de pasión : Luis Buñuel (Mexiko 1953) (November)

Uptight: Jules Dassin (USA 1968) (November)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (8/12) (November)

Die Mauer: Jürgen Böttcher (DDR 1990) (November)