Filmpodium

Fr, 14.09.2018 | 18:15 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Charley Chase Kurzfilme

Mighty Like a Moose (USA 1926)
Mr. Moose hat ein grausiges Gebiss, Mrs. Moose eine entstellende Nase. Beide lassen sich heimlich chirurgisch verschönern. Als sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht, verlieben sich aber ineinander. Es droht ein doppelter Ehebruch, der keiner wäre.
Dog Shy (USA 1926)
Der hundescheue Charley wird durch Zufall Butler bei einer Familie, die ihre Tochter einem Adligen antrauen will. Charley versucht der Schönen zu helfen, aber zuerst muss er den Hund des Hauses baden – nachdem er den adligen Freier gesäubert hat.
Isn't Life Terrible? (USA 1925)
Charley möchte mit seiner Familie kampieren, aber seine Frau lässt ihn an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem er eine Ozeanreise gewinnen kann. Wider Erwarten gewinnen sie die Tickets, doch die Traumreise gerät zum Desaster.
Mum's the Word (USA 1926)
Charleys Mutter hat einen neuen, eifersüchtigen Ehemann, und dem will sie von ihrem erwachsenen Sohn vorerst nichts erzählen. Als Charley überraschend zu Besuch kommt, gibt Mama ihn als den neuen Butler aus. Ihr Gatte riecht, dass etwas faul ist, aber was? McCarey nimmt hier im Kleinen die Spiegelszene in Duck Soup vorweg.

Leo McCarey
Leo McCarey (1896–1969), Sohn eines irischen Box-Promoters, studierte Jura, ging aber zum Film. In der Stummfilmära zelebrierte er Slapstick, später drang sein Katholizismus durch und liess ihn Komik mit Besinnlichkeit unterlegen. Das 71. Locarno Festival widmet dem vielseitigen Filmemacher seine Retrospektive; das Filmpodium zeigt daraus einige Schlüsselwerke.

Charley Chase (eigentlich: Charles Parrott) war bereits ein arrivierter Filmemacher, als Leo McCarey bei den Hal Roach Studios anheuerte. Chase wechselte vor die Kamera, und McCarey drehte mit ihm klassische Komödien über einen sympathischen Durchschnittsbürger, der in aussergewöhnliche Bredouillen gerät.
Mr. Moose hat ein grausiges Gebiss, Mrs. Moose eine entstellende Nase. Beide lassen sich heimlich chirurgisch verschönern. Als sie sich begegnen, erkennen sie sich nicht, verlieben sich aber ineinander. Es droht ein doppelter Ehebruch, der keiner wäre.

Der hundescheue Charley wird durch Zufall Butler bei einer Familie, die ihre Tochter einem Adligen antrauen will. Charley versucht der Schönen zu helfen, aber zuerst muss er den Hund des Hauses baden – nachdem er den adligen Freier gesäubert hat.

Charley möchte mit seiner Familie kampieren, aber seine Frau lässt ihn an einem Wettbewerb teilnehmen, bei dem er eine Ozeanreise gewinnen kann. Wider Erwarten gewinnen sie die Tickets, doch die Traumreise gerät zum Desaster.

Charleys Mutter hat einen neuen, eifersüchtigen Ehemann, und dem will sie von ihrem erwachsenen Sohn vorerst nichts erzählen. Als Charley überraschend zu Besuch kommt, gibt Mama ihn als den neuen Butler aus. Ihr Gatte riecht, dass etwas faul ist, aber was? McCarey nimmt hier im Kleinen die Spiegelszene in Duck Soup vorweg.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

Stummfilme mit Neil Brand am Flügel

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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L'amour l'après-midi: Éric Rohmer (Frankreich 1972) (Januar, Februar)

Schicksalswürfel (A Throw of Dice/Prapancha Pash): Franz Osten (Januar)

Ma nuit chez Maud: Éric Rohmer (Frankreich 1969) (Januar, Februar)

Kid Galahad: Michael Curtiz (USA 1937) (Januar)

The Woman in the Window: Fritz Lang (USA 1944) (Januar, Februar)

Frankenstein: James Whale (Januar)

Trümmer eines Imperiums (Oblomok imperii): Friedrich Ermler (UdSSR 1929) (Januar)

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Die Austernprinzessin: Ernst Lubitsch (Januar)

Our Vines Have Tender Grapes: Roy Rowland (USA 1945) (Januar, Februar)

Dawson City: Frozen Time: Bill Morrison (Januar)

The Whole Town's Talking: John Ford (USA 1935) (Januar)

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Two Weeks in Another Town: Vincente Minnelli (USA 1962) (Januar, Februar)

Zwei Diven: Malombra (Italien 1917)
«Eine junge Frau kommt in ein düsteres Schloss und verfällt der Vergangenheit und dem Irrsinn. Diskontinuierlich, suggestiv und prächtig, ist dieser Film ein Höhepunkt der Inszenierungskunst der Zehnerjahre und eine grandiose Wahnsinnsarie der Borelli.» (Mariann Lewinsky)
Mariute (Italien 1917)
«Der Film verfolgt zwei Handlungslinien: Die eine zeigt Bertini in ihrem Alltagsleben, die andere ist ein Traum. Im Traum sieht sich Bertini als friulanische Bäuerin und Mutter von drei Kindern. Ihr Mann ist an der Front. Es kommen drei österreichische Soldaten und vergewaltigen sie. (…) Die Darstellung des luxuriösen Tages der Schauspielerin, ihres Despotismus, ihrer Launen liefert uns nebenbei einen Einblick ins römische Dolce Vita, der einen starken Kontrast bildet zum Traum.» (Katalog Giornate del cinema muto, Pordenone 2009)
(Januar)

Applause: Rouben Mamoulian (USA 1929) (Januar, Februar)

Bride of Frankenstein: James Whale (USA 1935) (Januar)

Gods and Monsters: Bill Condon (USA/GB 1998) (Januar, Februar)

Thunderbolt: Josef von Sternberg (USA 1929) (Januar, Februar)

Zauberlaterne (Januar)

Key Largo: John Huston (USA 1948) (Januar, Februar)

The Rocky Horror Picture Show: Jim Sharman (USA 1975) (Januar, Februar)

Mary Shelley: Haifaa Al-Mansour (GB/Luxemburg/USA 2017) (Januar, Februar)

Shiraz – Das Grabmal einer grossen Liebe: Franz Osten (Indien/GB/Deutschland 1928) (Februar)

Soylent Green: Richard Fleischer (USA 1973) (Februar)

Mary Shelley's Frankenstein: Kenneth Branagh (GB/USA 1994) (Februar)

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La collectionneuse: Éric Rohmer (Frankreich 1967) (Februar)

Young Frankenstein: Mel Brooks (USA 1974) (Februar)