Filmpodium

Mo, 11.02.2019 |
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Shiraz – Das Grabmal einer grossen Liebe

Franz Osten (Indien/GB/Deutschland 1928)

Stummfilmfestival 2019
Willkommen beim 16. Zürcher Stummfilmfestival mit neuen Restaurierungen der Filmarchive und Wiederentdeckungen von internationalen Festivals. Einen Schwerpunkt bilden Filme aus den Jahren 1919 und 1929 als Jahresauftakt zur Reihe «Das erste Jahrhundert des Films». Alles bereichert mit Livemusik von herausragenden Spezialisten der Stummfilmbegleitung.

«Eine aufwendige Grossproduktion des Münchner Filmemachers Franz Osten, die als englisch-deutsche Koproduktion entstanden ist, aber auch als Markstein der indischen Filmproduktion gilt. Erzählt wird in eindrucksvollen Bildern, die an Originalschauplätzen mit indischen Darstellern entstanden sind, die Legende des Taj-Mahal, eine unglückliche Liebesgeschichte, die mit dem Bau des berühmten Wahrzeichens endet. Unter dem Titel Shiraz war Das Grabmal einer grossen Liebe selbst in den USA ein grosser Erfolg, der Indien als Filmland international bekannt machte.» (Bonner Sommerkino 2004)
«Seine Geschichte ist romantisch und bewegend, die Filmaufnahmen sind von grosser poetischer Schönheit, und der Film entfaltet vor unseren Augen die betörende Fremdartigkeit von orientalischer Pracht. Die Produktion dieses Films umfasste 50'000 Statisten, 300 Kamele, sieben Elefanten sowie das gesamte Heer von Jaipur. Franz Osten hat das Beste aus diesem Material gemacht, und seine Kameramänner liefern uns wahrhaft unvergessliche Bilder des Taj-Mahals und der Gärten von Jaipur.» (John MacCormac, New York Times, 7.10.1928)
Neue Restaurierung des British Film Institute; mit der Musik der Sitarspielerin Anoushka Shankar.
97 Min. / sw / DCP / Stummfilm mit Musik, e + d + f Zw'titel

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

Regie: Franz Osten
Drehbuch: W. Burton
Autor: Niranjan Pal
Kamera: Emil Schünemann, H. Harris
Musik: Anoushka Shankar
Besetzung: Himansu Rai (Shiraz), Seeta Devi (Dalia), Charu Roy (Prinz Khuram), Enakshi Rama Rau (Selima), Maya Devi (Kulsam), Profulla Kumar (Kasim)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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«Ein hinreissend schöner Film über die vergessenen Meister der baltischen Neuen Welle (...). Nur ein kleiner Teil des Publikums wird diesen Film ohne den Wunsch verlassen, von diesen poetischen Filmen, die durch die schlichte Darstellung menschlichen Verhaltens (...) ein komplexes Bild des Lebens zeichnen und es für spätere Generationen erhalten, mehr zu sehen.» (Laurence Boyce, cineuropa.org, 7.4.2018)

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Der Film erhielt 2017 den lettischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm.

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Histoire(s) du cinéma: Toutes les histoires (Frankreich 1989)
«So wie ‹Finnegans Wake›, das Kunstwerk, mit dem Histoire(s) du cinéma am ehesten vergleichbar scheint, sich irgendwann in eine theoretische Phase nach dem Ende der englischen Sprache, wie wir sie kennen, versetzt, projiziert sich Godards Opus magnum ebenfalls in die Zukunft, um zu fragen: ‹Was war Kino?› Es handelt sich um ein schichtweise aufgebautes Werk, sowohl akustisch als auch visuell – eine Dimension, die besonders deutlich wird durch das dichte Gewebe, das durch die einzelnen Kanäle des Soundtracks entsteht. (...) Wenn man sich die Anmerkungen und Bearbeitungen von Histoire(s) du cinéma ansieht, kann man erkennen, dass sie den ganzen Weg von Godards Sichtweise der Filmkritik bis hin zu etwas führen, das vielleicht der Philosophie oder sogar der Psychoanalyse näher kommt.» (Jonathan Rosenbaum, ecm-records.com, 1999)
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