Filmpodium

Fr, 23.08.2019 | 21:15 - 22:48 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Mad Max

George Miller (Australien 1979)

Das erste Jahrhundert des Films
In der Dauerreihe «Das erste Jahrhundert des Films» zeigen wir im Lauf von zehn Jahren rund 500 wegweisende Werke der Filmgeschichte. Die Auswahl jedes Programmblocks ist gruppiert nach Jahr­gängen, woraus sich schliesslich 100 Momentaufnahmen des Weltkinos von 1900 bis 1999 ergeben. Referenzzahl ist jeweils der aktuelle Jahrgang, d. h. im Jahr 2019 sind Filme von 1919, 1929, 1939 usw. zu sehen.

Australien in der nahen Zukunft: Die Polizei liegt in ständigem Clinch mit brutalen Motorradrockern, die auf den Highways die Kontrolle übernommen haben. Nachdem sein bester Freund grausam verstümmelt worden ist, quittiert der junge Cop Max den Dienst und flieht mit seiner Familie aufs Land. Als seine Familie den Outlaws zum Opfer fällt, startet Max einen gnadenlosen Rachefeldzug.
«Geburtsstunde von Australiens berühmtestem Filmhelden und ein Welthit (...). Der ausgebildete Doktor George Miller finanzierte Mad Max teils durch Notarztdienste, wo er aus nächster Nähe die blutigen Auswirkungen der exzessiven australischen Autokultur studierte, die seinen Film mitprägte. Die Ersatzteil-Bricolage, aus der das Mad Max-Universum buchstäblich entstand, wurde zum Look der Postapokalypse, die Millers Filmserie als ein eigenes Popkultur-Genre etablierte. (...) Miller inszeniert die Action mit unvergleichlicher Durchschlagskraft: Räumliche Übersichtlichkeit, expressive Einstellungen und Sekundenbruchteil-Timing sorgen für maximale Wirkung.» (Christoph Huber, Österreichisches Filmmuseum, 4/2019)
«Mit seinem ersten Spielfilm Mad Max beerbte Miller den Italowestern und erweiterte Macker-Genres wie die damals populären Selbstjustizthriller, Zombie-Schocker, Kannibalen- und Barbaren-Fantasy oder Söldner-Streifen um den postapokalyptischen Actionthriller (...). Zur Ikone wurde dabei der von Mel Gibson gespielte Ex-Cop Max Rockatansky, der als Mad Max mit seiner verbeulten V8-Rakete (Ford Falcon XB GT) auf der Suche nach Benzin cool durch die Trümmer der Wohlstandsgesellschaft raste.» (Benedikt Eppenberger, srf.ch, 22.5.2015)

Australia in the near future: The police are at war with brutal bikers who have taken control of the highways. After his best friend has been cruelly mutilated, young cop Max quits and flees to the country with his family. When his loved ones fall victim to the outlaws, Max launches a merciless campaign of revenge.
«The birth of Australia's most famous movie hero and a global hit (...). Trained physician George Miller financed Mad Max partly by performing emergency medical services, where he studied at close quarters the bloody effects of Australia's excessive car culture that helped shape his film. The spare-parts bricolage from which the Mad Max universe literally grew became the look of the post-apocalypse that established Miller's film series as a pop-culture genre in its own right. (...) Miller stages the action with incomparable impact: topographical transparency, expressive shots and split-second timing make for maximum effect.» (Christoph Huber, Austrian Film Museum, 4/2019)
«With his first feature film Mad Max, Miller became the true heir of the Spaghetti western and added the post-apocalyptic action thriller to existing macho genres like the then popular vigilante thrillers, zombie shockers, cannibal and barbarian fantasies and mercenary flicks (...). Ex-cop Max Rockatansky, played by Mel Gibson, turned into ‹Mad Max›, who coolly raced through the ruins of affluent society with his dented V8 rocket (Ford Falcon XB GT) in search of gasoline and became a new icon.» (Benedikt Eppenberger, srf.ch, 22/5/2015)

93 Min. / Farbe / DCP / E/d*

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Daten und Tickets

23.08.2019
21:15 - 22:48 UHR

Besetzung / Künstler

Regie: George Miller
Drehbuch: James McCausland, George Miller
Kamera: David Eggby
Musik: Brian May
Schnitt: Tony Paterson
Besetzung: Mel Gibson (Max), Joanne Samuel (Jessie), Hugh Keays-Byrne (Toecutter), Steve Bisley (Jim Goose), Tim Burns (Johnny), Roger Ward (Fifi Macaffee), Vincent Gil (Nightrider), Geoff Parry (Bubba), David Bracks (Mudguts), Paul Johnstone (Kundalini)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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