Filmpodium

Mo, 22.07.2019 |
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Z

Constantin Costa-Gavras (Frankreich/Algerien 1969)

Das erste Jahrhundert des Films
In der Dauerreihe «Das erste Jahrhundert des Films» zeigen wir im Lauf von zehn Jahren rund 500 wegweisende Werke der Filmgeschichte. Die Auswahl jedes Programmblocks ist gruppiert nach Jahr­gängen, woraus sich schliesslich 100 Momentaufnahmen des Weltkinos von 1900 bis 1999 ergeben. Referenzzahl ist jeweils der aktuelle Jahrgang, d. h. im Jahr 2019 sind Filme von 1919, 1929, 1939 usw. zu sehen.

Als in einem imaginären Staat ein linker Oppositionspolitiker bei einer Demonstration ermordet wird und die Polizei von einem «Verkehrsunfall» spricht, werden ein junger Richter und ein ehrgeiziger Journalist misstrauisch. Sie kommen einer Verschwörung auf die Spur, deren Fäden in die höchsten Ränge der Regierung führen.
Z gilt als genrebildender Klassiker des politisch engagierten Kinos. Inspiriert von Vasilis Vasilikosʼ Roman, nimmt Costa-Gavras den Mord am griechischen Oppositionspolitiker Lambrakis zum Anlass für eine filmische Anklage gegen die Verfilzung von Polizei, Militär und Teilen von Justiz und Politik im damaligen Griechenland.
«Der pulsierende Politthriller war eine der filmischen Sensationen der späten 60er-Jahre (...). Mit kinetischen, rhythmischen Schnitten, Raoul Coutards expressiver Vérité-Kameraarbeit und Mikis Theodorakisʼ unvergesslicher, vorwärtstreibender Filmmusik ist Z ein technisch kühnes und emotional packendes Meisterwerk.» (criterion.com)
«In den Worten der Filmkritikerin Pauline Kael ist Z ‹fast unerträglich aufregend – ein Politthriller, der so viel Spannung aufbaut, dass man am Ende einen Knoten im Bauch hat›. Neben seinen stilistischen Meriten bietet der Film grossartige darstellerische Leistungen von Jean-Louis Trintignant als Untersuchungsrichter und Irene Papas als Witwe des Politikers, der von Yves Montand gespielt wird.» (Steven Jay Schneider, in: 1001 Filme, Ed. Olms 2012)

When, in a fictitious state, a left-wing opposition politician is murdered during a demonstration and the police term it a «traffic accident», a young judge and an ambitious journalist become suspicious. They track down a conspiracy that leads into the highest echelons of the government.
Z is considered an influential classic of political cinema. Inspired by Vassilis Vassilikosʼ novel, Costa-Gavras uses the murder of Greek opposition politician Lambrakis as a touchstone for a cinematic indictment of the sinister integration of police, military and parts of the judiciary and politics in what was then Greece.
«A pulse-pounding political thriller and one of the cinematic sensations of the late sixties (...). Featuring kinetic, rhythmic editing, Raoul Coutard’s expressive vérité photography, and Mikis Theodorakis’s unforgettable, propulsive score, Z is a technically audacious and emotionally gripping masterpiece.» (criterion.com)
«In the words of critic Pauline Kael, Z ‹is almost intolerably exciting – a political thriller that builds up so much tension that you'll probably feel all knotted up by the time it's over›. In addition to its stylistic accomplishments, the film boasts fine performances from Jean-Louis Trintignant as the examining magistrate and Irene Papas as the politician's wife.» (Steven Jay Schneider, ed.: 1001 Movies You Must See Before You Die, Cassell 2018)

127 Min. / Farbe / DCP / F/d*

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

Regie: Constantin Costa-Gavras
Drehbuch: Constantin Costa-Gavras, Jorge Semprún
Autor: Vasilis Vasilikos
Kamera: Raoul Coutard
Musik: Mikis Theodorakis
Schnitt: Françoise Bonnot
Besetzung: Yves Montand (Z, ein Politiker), Jean-Louis Trintignant (Ermittlungsrichter), Irene Papas (Héléne, Frau des Politikers), Jacques Perrin (Fotojournalist), Charles Denner (Manuel), Bernard Fresson (Matt), Georges Géret (Nick), François Périer (Staatsanwalt)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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