Filmpodium

So, 09.02.2020 | 15:00 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Quatre d'entre elles

Yves Yersin, Claude Champion, Francis Reusser, Jacques Sandoz (Schweiz 1968)

Hommage à Francis Reusser
Aus Anlass der Restaurierung von Le grand soir, Francis Reussers preisgekrönter Studie über Unangepasstheit und Revolution, zeigt das Filmpodium ein paar Schlüsselwerke des Westschweizer Cineasten.

«1966 schlossen sich vier junge Westschweizer Filmemacher – Yves Yersin, Francis Reusser, Claude Champion und Jacques Sandoz – mit dem Kritiker und Produzenten Freddy Landry zusammen, um einen Langfilm zu produzieren aus vier unabhängig realisierten Kurzfilmen, indem sie Finanzierung und Material gemeinsam nutzten. Die Idee war, das Schicksal von vier Frauen zu erzählen, die 16, 22, 31 und 72 alt waren und Sylvie, Patricia, Erika und Angèle hiessen. Das mutige Projekt siedelte sich zwischen Fiktion und Dokumentarfilm an und hatte eine komplexe, zwei Jahre dauernde Entstehungszeit – wobei Yves Yersins Episode schliesslich für die Semaine de la Critique in Cannes 1968 ausgewählt wurde.» (Katalog Locarno 2018)
Francis Reussers Episode 22 ans – Patricia widmet sich einer Soziologie-Studentin im Clinch zwischen revolutionärer Pflicht und der Suche nach dem persönlichen Glück. Ein Besuch auf dem Lande, in der Realität der Arbeiter, über die sie nur Theoretisches geschrieben hat, bringt sie auf neue Gedanken.
50 Jahre nach der Entstehung dieser vier Kurzfilme, die ausdrücklich etwas über die Schweizer Wirklichkeit aussagen sollten, erscheinen sie zum einen als Zeitdokumente, zum andern aber sind manche ihrer Themen heute noch von Belang, insbesondere der Umgang unserer Gesellschaft mit den Alten, den Yves Yersin (1942–2018) in 72 ans – Angèle aufs Korn nimmt.

111 Min. / sw / DCP / F/d

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Daten und Tickets

09.02.2020
15:00 - 16:51 UHR

Besetzung / Künstler

Regie: Yves Yersin, Claude Champion, Francis Reusser, Jacques Sandoz
Drehbuch: Claude Champion, Jacques Sandoz, Yves Yersin, Jacques Pilet, Francis Reusser
Kamera: Renato Berta, Erwin Huppert, Henri Rossier, Claude Stebler
Musik: Michel Contat, Ariel Cuche, Gérard Gray Rossini, Roland Sassi, Alfred Thuillard
Schnitt: Claude Champion, Francis Reusser, Jacques Sandoz, Yves Yersin
Besetzung: Mary Adossides (Sylvie), Teddy Chessex (Patricia), Erika Dentzler (Erika), Angèle Grammont (Angèle)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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«Zweiter Teil von Rohmers sechsteiligem Zyklus ‹Moralische Geschichten›, der inszenatorisch noch nicht vollkommen ist, jedoch Handschrift und Absicht des Regisseurs erkennen lässt: Rohmer feiert den Sieg des ‹moralischen Instinkts› gegen das berechnende Kalkül. Eine intellektuelle Übung voller psychologischer Arabesken.» (Lexikon des int. Films)
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Ein junger, erfolgreicher Architekt beschliesst zu heiraten und wählt dafür in einem Jazzkeller, den er regelmässig besucht, eine unauffällige junge Frau aus, für die er allerdings nichts Besonderes empfindet. Sie entfremden sich rasch, und bald hat er sie im Verdacht, heimlich einen Kritiker zu treffen, den er ihr vorgestellt hatte. Um Gewissheit zu erlangen, stellt er ihnen eine Falle.
Neben Éric Rohmer in der Titelrolle und Jean-Luc Godard, der den Film produziert hat, tauchen auch andere legendäre Cineasten jener Zeit wie Claude Chabrol und François Truffaut kurz auf.
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Podiumsdiskussion: Albanien im Film (März)

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Sous les toits de Paris: René Clair (Frankreich 1930) (März)

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Im Kampf mit dem Berge: Arnold Fanck (Deutschland 1921) (März)

L'Anglaise et le duc: Éric Rohmer (Frankreich 2001) (März)

The Captain (Kapedani): Muharrem Fejzo, Fehmi Hoshafi (Albanien 1972) (März)

Generalversammlung Lumière (März)

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