Filmpodium

So, 26.01.2020 | 20:45 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

The Shining (Extended Version)

Stanley Kubrick (GB/USA 1979)

Reeditionen
In Ergänzung zu Stanley Kubricks Lolita, der in der James-Mason-Reihe läuft, zeigen wir zwei weitere Filme des Ausnahmeregisseurs, deren Premiere sich zum 20. bzw. 40. Mal jährt. (Spieldaten: Eyes Wide Shut: Mi, 1.1., 20:15 // Sa, 4.1., 15:00 // Mi, 8.1., 20:45 // Fr, 10.1., 17:30 // Mo, 13.1., 18:00 // Mi, 15.1., 20:45 // Do, 16.1., 15:00 // Fr, 17.1., 20:45 // Mo, 20.1, 18:00 // The Shining: So, 26.1., 20:45 // Di, 28.1., 20:45 // So, 2.2., 15:00 // Mo, 3.2., 20:45 // Do, 6.2., 18:15 // Do, 13.2., 18:15 // Sa, 15.2., 18:00)

Wie jedes Jahr schliesst das abgelegene Overlook-Hotel über die Wintermonate. Einzig der als Hausverwalter engagierte Schriftsteller Jack Torrance bleibt mit seiner Familie zurück. In den leeren Zimmern und Gängen des Hauses verfällt Jack schrittweise dem Wahnsinn.
«Eine filmische Tour de Force, welche die formalen Klischees des Horrorgenres bisweilen unerhört umstülpt (…). Wer den Film einmal gesehen hat, vergisst nie mehr Einzelheiten wie die aus Kindersicht gefilmten Fahrten durch beängstigend einsame Korridore, wer ihn wiedersieht, staunt über die Vielzahl der Lesarten, die er anbietet: (Klein-)Familien- und (Pseudo-)Künstlerdrama, Mysterienspiel des verwunschenen Ortes und der versiegelten Zeit.» (Andreas Furler, Filmpodium,
April/Mai 2008)
144 Min. / Farbe / DCP / E/d*

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Daten und Tickets

26.01.2020
20:45 - 23:09 UHR

28.01.2020
20:45 - 23:09 UHR

02.02.2020
15:00 - 17:24 UHR

03.02.2020
20:45 - 23:09 UHR

06.02.2020
18:15 - 20:39 UHR

13.02.2020
18:15 - 20:39 UHR

15.02.2020
18:00 - 20:24 UHR

Besetzung / Künstler

Regie: Stanley Kubrick
Drehbuch: Stanley Kubrick, Diane Johnson
Autor: Stephen King
Kamera: John Alcott
Musik: Wendy Carlos, Rachel Elkind, Béla Bartók, Krzysztof Penderecki, György Ligeti
Schnitt: Ray Lovejoy
Besetzung: Jack Nicholson (Jack Torrance), Shelley Duvall (Wendy Torrance), Danny Lloyd (Danny Torrance), Barry Nelson (Stuart Ullman), Scatman Crothers (Dick Hallorann), Philip Stone (Delbert Grady), Joe Turkel (Lloyd), Anne Jackson (die Ärztin), Tony Burton (Larry Durkin)

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


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«Zweiter Teil von Rohmers sechsteiligem Zyklus ‹Moralische Geschichten›, der inszenatorisch noch nicht vollkommen ist, jedoch Handschrift und Absicht des Regisseurs erkennen lässt: Rohmer feiert den Sieg des ‹moralischen Instinkts› gegen das berechnende Kalkül. Eine intellektuelle Übung voller psychologischer Arabesken.» (Lexikon des int. Films)
La boulangère de Monceau (Frankreich 1963)
«Einfach, delikat und jazzig: Schon die erste der ‹Moralischen Geschichten› lässt erahnen, was den Rohmerschen Stil später auszeichnen wird: eine unspektakuläre, naturalistische Kameraarbeit, das ironische Voice-over des Ich-Erzählers und das Bild der ‹unergründlichen› Frau. Ein Jurastudent mit einem Auge für schöne Frauen und einem grossen Appetit stopft sich täglich mit Süssigkeiten und Gebäck voll, um die Aufmerksamkeit der hübschen brünetten Verkäuferin in einer altmodischen Pariser Bäckerei auf sich zu lenken. Doch ist er wirklich interessiert oder sucht er nur eine süsse Abwechslung?» (Criterion Collection)
La sonate à Kreutzer (Frankreich 1956)
Ein junger, erfolgreicher Architekt beschliesst zu heiraten und wählt dafür in einem Jazzkeller, den er regelmässig besucht, eine unauffällige junge Frau aus, für die er allerdings nichts Besonderes empfindet. Sie entfremden sich rasch, und bald hat er sie im Verdacht, heimlich einen Kritiker zu treffen, den er ihr vorgestellt hatte. Um Gewissheit zu erlangen, stellt er ihnen eine Falle.
Neben Éric Rohmer in der Titelrolle und Jean-Luc Godard, der den Film produziert hat, tauchen auch andere legendäre Cineasten jener Zeit wie Claude Chabrol und François Truffaut kurz auf.
Bis 2013, als das CNC den Film restaurierte, war er nur zweimal in Arbeitskopien zu sehen.
(Februar)

Le silence de Lorna: Jean-Pierre Dardenne, Luc Dardenne (Belgien/Frankreich/Italien/Deutschland 2008) (Februar, März)

L'ami de mon amie: Éric Rohmer (Frankreich 1987) (Februar, März)

Tomka and His Friends (Tomka dhe shokët e tij): Xhanfise Keko (Albanien 1977) (Februar, März)

All Quiet on the Western Front: Lewis Milestone (USA 1930) (Februar, März)

L'arbre, le maire et la médiathèque: Éric Rohmer (Frankreich 1993) (Februar, März)

Zauberlaterne (Februar)

Le rayon vert: Éric Rohmer (Frankreich 1986) (Februar, März)

Cold November (Nëntor i ftohtë): Ismet Sijarina (Februar, März)

Die Melodie des Meeres (Song of the Sea): Tomm Moore (Irland/Dänemark/Belgien/Luxemburg/Frankreich 2014) (Februar, März)

L'âge d'or: Luis Buñuel (Frankreich 1930) (März)

The Bride and the Curfew & The River That Never Runs Dry: The Bride and the Curfew (Albanien 1978)
Albanien während der deutschen Besetzung. Shpresa ist eine beherzte junge Partisanin, die nicht davor zurückschreckt, Kollaborateure zu töten. Vor allem aber stört sie die Nazis, weil sie überall in der Stadt politische Graffiti anbringt. Der neue deutsche Kommandant beschliesst, hart durchzugreifen. Er verhängt eine Ausgangssperre, riegelt die Stadt nach aussen ab und lässt überall nach Shpresa suchen. Die Widerstandskämpfer sehen nur eine Chance: Sie müssen Shpresa aus der Stadt schmuggeln, indem sie sie als Braut verkleiden. Ein riskantes Unterfangen ...
Aufgrund eines Drehbuchs von Ismail Kadares Frau Elena Kadare haben Kristaq Mitro und Ibrahim Muçaj einen rasanten und atmosphärischen Kriegsfilm inszeniert, der von Kujtim Laro mit fast Western-mässiger Musik untermalt ist. Wohl nicht ganz zufällig steht eine heldenhafte Frau im Mittelpunkt, die ihren männlichen Kampfgenossen in keiner Weise nachsteht. (mb)

The River That Never Runs Dry (Albanien 1989)
In einem verwüsteten winterlichen Bergdorf, wo nur noch ältere Witwen zu leben scheinen, verbergen sich versprengte Partisanen auf dem Rückzug vor den anrückenden Deutschen. Ein Paar nimmt einen kleinen verwaisten Jungen in seine Obhut, aber der Kleine weint und erregt die Aufmerksamkeit der Deutschen. Mit wenig Dialog, starken Bildern und viel Atmosphäre schildert Fatmir Koçi in seinem Diplomfilm eine düstere Episode aus dem Zweiten Weltkrieg. Das wurde dem Film von Viktor Gjika, dem regimetreuen Chef der albanischen Filmproduktion, angekreidet; er verlangte eine heldenhaftere Darstellung der Partisanen und mehr tote Nazis. Im Wendejahr 1989 foutierte sich der Filmemacher aber um Gjikas Anweisung und brachte den Film unverändert heraus. (mb)

(März)

12 Angry Men: Sidney Lumet (USA 1957) (März)

Les coquelicots sur les murs (Lulkuqe mbi mure): Dhimitër Anagnosti (Albanien 1976) (März)

Conte d'hiver: Éric Rohmer (Frankreich 1992) (März)

Magic Eye (Syri magjik): Kujtim Çashku (Albanien/Deutschland 2005) (März)

Tirana, année zéro (Tirana viti 0): Fatmir Koçi (März)

Podiumsdiskussion: Albanien im Film (März)

Sous les toits de Paris: René Clair (Frankreich 1930) (März)

Colonel Bunker (Kolonel Bunker): Kujtim Çashku (März)

Conte d'été: Éric Rohmer (Frankreich 1996) (März)

Im Kampf mit dem Berge: Arnold Fanck (Deutschland 1921) (März)

L'Anglaise et le duc: Éric Rohmer (Frankreich 2001) (März)

The Captain (Kapedani): Muharrem Fejzo, Fehmi Hoshafi (Albanien 1972) (März)

Generalversammlung Lumière (März)

Song of the Sea: Tomm Moore (Irland/Dänemark/Belgien/Luxemburg/Frankreich 2014) (März)