Theater Winkelwiese

Mi, 15.11.2017 | 20:00 UHR
Winkelwiese 4 | Zürich

TICKET

Die Sonne verlässt jetzt die Wohnung

Ein Hör-Schau-Raum für Märchengrotesken aus «Endland» von Tim Etchells

Vier Erzählungen aus dem Band «Endland» des britischen Autors und Theatermachers Tim Etchells bilden die Grundlage für den Hör-Schau-Raum, der die Grenze zwischen dem Innen und Aussen fokussiert. Sie erzählen von einer Gegenwart, die nur im Zustand ihrer Unschärfe fassbar ist, und von Figuren, die sich um ihre Fallhöhe nicht mehr kümmern. Die Schauspielerin Lara Körte wird zur Existenz im Transitmodus. Ihre Stimme ist Teil einer Partitur, die mit der Komposition für Lautsprecher von Martin Schütz und den durch Licht strukturierten Raum von Dominic Huber ein Bezugssystem von Sprache, Körper, Musik und Raum bildet.

Tim Etchells wurde hierzulande vor allem durch seine Arbeit mit der Theatergruppe «Forced Entertainment» bekannt. Hedwig Huber und ihr Team nehmen Etchells Gruselmärchen und Lehrfabeln für das digitale Zeitalter zum Anlass, um einen Abend zu kreieren über die verstörende Kartographie der allgemeinen Verwirrung und die Sehnsucht, verstehen zu wollen, was in dieser Welt vor sich geht.
Die Regisseurin Hedwig Huber hat am Theater Neumarkt u. a. als Co-Regisseurin Kathrin Rögglas «Publikumsberatung» inszeniert. Mit Lara Körte realisierte sie Projekte im Grenzbereich zwischen Musiktheater und Performance wie «Bildausfall» und «Eingangsirrtum». Mit dem Komponisten Martin Schütz sowie dem Bühnenbildner Dominic Huber arbeitet sie hiermit zum ersten Mal zusammen. 

Fotos: Géraldine Zosso

 

PRESSESTIMMEN:

«Wir wurden mit Aussicht aufs dunkle Eingangsportal platziert: das zwingt uns quasi zu jenem Tunnelblick, wie ihn die verzweifelten Figuren Etchells‘ haben, für die es keinen Ausweg aus der Misere gibt. Die Gesellschaft ist irreparabel.
Eine volle Stunde lang erweckt Lara Körte in dem «Hör-Schau-Raum» diese traurigen Gestalten zum Leben. (…)
Nur im Kopfkino sehen wir sie taumeln zwischen Bürgerkrieg und Prekariat, zwischen radioaktiven Regenschauern und jihadistischen Explosionen. (…)
Apolcalypse now also, orchestriert von Komponist und Cellist Martin Schütz. Der Soundteppich aus verstörenden Geräuschen und Cellomelancholien versetzt uns ohne Halt ins Endland Etchells.»
Alexandra Kedves, Tages Anzeiger vom 7. Oktober 2017

Informationen

Daten und Tickets

Ticketinformationen

Eintritt: 33.– / 20.– (ermässigt)
Konzerte: 20.– / 15.– (ermässigt)
Lesungen: 20.– / 15.– (ermässigt)
«Zu Ohren kommen»: 10.–


Ermässigte Eintritte gelten für: Studierende, Lehrlinge, Kulturschaffende, AHV/IV BezügerInnen mit Ausweis.

Besetzung / Künstler

Regie und Konzept Hedwig Huber Mit Lara Körte Komposition Martin Schütz Szenografie Dominic Huber Dramaturgie Ann-Marie Arioli Mentoring Bewegungssprache Émilia Giudicelli Hospitanz Carla Jose Alagna Produktionsleitung Lukas Piccolin Produktion Verein Vorhoftreppe Zürich Koproduktion Theater Winkelwiese Zürich, Theater Chur Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Ernst Göhner Stiftung (Stand August 2017) Aufführungsrechte Rowohlt Theater Verlag, Reinbek b. Hamburg & Diaphanes Verlag, Zürich (Übersetzung: Astrid Sommer) 

 

Veranstaltungsort

Theater Winkelwiese


Adresse:

Winkelwiese 4
8001 Zürich
Büro: +41 (0)44 252 10 01
Reservationen: +41 (0)44 261 21 79
office@winkelwiese.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 3, 5 , 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis «Kunsthaus»
oder Tram Nr. 3 oder Bus Nr. 31 bis «Neumarkt"

Parkplätze
Das Parkhaus Hohe Promenade liegt nur wenige Gehminuten vom Theater entfernt.

Zugänglichkeit:

Das Foyer ist über einen Treppenlift zugänglich, ansonsten barrierefrei.

Gastroangebot:

Das Theater Winkelwiese verfügt über eine Theaterbar. Diese ist jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet, bietet allerdings nur Getränke an. In der Altstadt gibt es verschiedenste kleinere und grössere Restaurants. Sehr gerne empfehlen wir Ihnen unseren Partner Baltho Küche & Bar.


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