Theater Winkelwiese

Di, 17.12.2019 | 20:00 UHR
Winkelwiese 4 | Zürich

TICKET

Thomas Sarbacher erzählt: Tom Sawyer

von Mark Twain

Nach den Worten von William Faulkner gilt Mark Twain als der «Vater der amerikanischen Literatur» und selbst Ernest Hemingway bekannte: «Die ganze moderne amerikanische Literatur stammt von einem Buch von Mark Twain ab, das Huckleberry Finn heisst. Davor gab es nichts. Und seither hat es nichts so Gutes gegeben.» Elias Canetti erkennt in Mark Twain gar einen «Nachfahren des Cervantes».

Wer hat diese Geschichten nicht verschlungen, wieder und wieder, wer erinnert sich nicht an Tante Polly, den Halbbruder Sid, der keine Gelegenheit auslässt, Tom eins auszuwischen, an den betörenden Augenaufschlag von Becky Thatcher oder an den Banditen und Mörder Indianer Joe, an die Gründung der Piratenbande auf einer Insel mitten im Mississippi, das Verirren in der Tropfsteinhöhle und schliesslich den Schatz des Indianer Joe? «Tom Sawyer» ist ein Entwicklungsroman, mal Abenteuer-, mal Liebes- und dann wieder Grusel- und Kriminalgeschichte, in Teilen auch eine Robinsonade. «Es ist kein Jungenbuch, nicht im Mindesten. Nur Erwachsene werden es lesen. Es ist nur für Erwachsene geschrieben…» hat Mark Twain über «Tom Sawyer» geschrieben und in seinem Vorwort noch einmal ausführlicher: «Zwar ist mein Buch hauptsächlich zur Unterhaltung von Jungen und Mädchen geschrieben, aber ich hoffe, dass es deshalb nicht von Frauen und Männern gemieden wird, denn ich beabsichtige mit diesem Buch unter anderem, Erwachsene freundlich daran zu erinnern, was sie selbst einmal waren, wie sie fühlten und dachten und redeten und welch seltsame Dinge sie manchmal unternahmen.»

Thomas Sarbacher, 1961 in Hamburg geboren, lebt und arbeitet als freischaffender Schauspieler in Zürich. Neben zahlreichen Arbeiten für Film und Fernsehen gastiert er regelmässig und an diversen Theatern mit Lese- und Soloabenden. In den vergangenen Spielzeiten las Thomas Sarbacher an der Winkelwiese u. a. «Meister und Margarita» von Michail Bulgakow, Homers «Odyssee» in Prosa und «Tote Seelen» von Nikolai Gogol.

Von September bis Dezember 2019 liest Thomas Sarbacher aus «Tom Sawyer», ab Januar folgt die Fortsetzung «Huckleberry Finn».

Foto: Luis Zeno Kuhn

Informationen

Daten und Tickets

17.12.2019
20:00 UHR

TICKET

Ticketinformationen

Eintritt: 33.– / 20.– (ermässigt) / 15.– (für Menschen unter 18 Jahren, Kulturlegi und Theaterverein) Konzerte: 28.– / 25.– (ermässigt) Lesungen: 20.– / 15.– (ermässigt) Ermässigte Eintritte gelten für: Studierende, Lehrlinge, Theaterschaffende sowie AHV/IV-BezügerInnen mit Ausweis.

Besetzung / Künstler

Mit Thomas Sarbacher Übersetzt aus dem Englischen von Andreas Nohl Rechte 2010 Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG, München

Veranstaltungsort

Theater Winkelwiese


Adresse:

Winkelwiese 4
8001 Zürich
Büro: +41 (0)44 252 10 01
Reservationen: +41 (0)44 261 21 79
office@winkelwiese.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 3, 5 , 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis «Kunsthaus»
oder Tram Nr. 3 oder Bus Nr. 31 bis «Neumarkt"

Parkplätze
Das Parkhaus Hohe Promenade liegt nur wenige Gehminuten vom Theater entfernt.

Zugänglichkeit:

Das Foyer ist über einen Lift zugänglich, ansonsten barrierefrei.

Gastroangebot:

Das Theater Winkelwiese verfügt über eine Theaterbar. Diese ist jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet, bietet allerdings nur Getränke an.


Weitere Veranstaltungen

Auseinanderfallen : von und mit Jens Nielsen (Dezember)

Spielplanpräsentation 2020 : (Dezember)

Thomas Sarbacher erzählt: Huckleberry Finn : von Mark Twain (Januar, Februar, März)

The WWsessions: Christine Hasler : (Januar)

Vaters Aktentasche : mit Nikola Weisse (Januar)

Helen W. : von und mit Aurore Jecker (Januar)

NOIR : von Matto Kämpf / Christina Rast (Januar, Februar)

Alles wahr : von Daniel Di Falco / Theater Marie (Februar)

The WWsessions: ABU : (Februar)

Sportler des Herzens : von Jens Nielsen / Matthias Grupp, Vivianne Mösli und Michael Wolf (Februar)

Ernst : BONZO Kollektiv (März)

The WWsessions: Neuhaus : (März)

Eisbombe : von Dominik und Viktor Kovács, übersetzt von Joël László / Eveline Ratering (März, April)

Radar : (Mai)