Theater Winkelwiese

Sa, 06.02.2021 | 20:00 UHR
Winkelwiese 4 | Zürich

Aufbegehren eines Raums

Sabrina Fischer und Melanie Oșan

Eine Reflexion über sexualisierte Gewalt an Frauen

Der Raum: Ein Badezimmer. Ein Ort, den jede*r kennt, den jede*r aufsucht. Ein Ort, an dem wir mit uns und unserem Körper allein sein können. «Aufbegehren eines Raums» lässt diesen privaten Raum im Theater öffentlich werden und deckt auf, was er über Generationen hinweg an Geschichten gespeichert hat. Das Badezimmer wird zum Erzählraum, der aufbegehrt und sich bemerkbar macht. All die Gespräche, Monologe und Ereignisse, die in ihm stattgefunden haben, werden durch die Darstellerinnen sicht- und hörbar gemacht. Sie versuchen zu verstehen und Worte zu finden. Sie rekonstruieren unfassbare Ereignisse.

Sabrina Fischer, Melanie Oșan und ihr Team suchen nach einer Sprache für dieses Unfassbare und wollen mit ihrem Projekt das Schweigen zum Thema sexualisierte Gewalt an Frauen durchbrechen. Mit «Aufbegehren eines Raums» eröffnen sie einen Raum des Zuhörens und Miteinander-Sprechens über diese Erlebnisse. Die Mitglieder der Gruppe such-ende haben sich an der Zürcher Hochschule der Künste kennengelernt. In unterschiedlichen Vertiefungen (Dramaturgie, Theaterpädagogik, Schauspiel und Szenografie) lernend, gab es immer wieder Möglichkeiten für gemeinsame Projekte. «Aufbegehren eines Raums» ist ihre erste gemeinsame Arbeit ausserhalb des Studiums.

Foto: Lea Anna Niedermann

Informationen

Daten und Tickets

Ticketinformationen

35.- / 25.- / 15.- (Sie bestimmen selbst, welchen Eintrittspreis Sie zahlen können.) Konzerte: 25.– (Einheitspreis) Für einzelne Veranstaltungen gelten spezielle Eintrittspreise. Freier Eintritt für Personen mit Aufenthaltsbewilligung N oder F.

Besetzung / Künstler

Konzept/Regie Sabrina Fischer, Melanie Oșan Text Sabrina Fischer Mit Anna Elisabeth Kummrow, Paulina Quintero Dramaturgie Melanie Oșan Szenografie Lea Anna Niedermann Musik Cédric Joël Ziegler Licht, Technik Paul Schuler, Flavio von Burg Produktionsleitung Jacques Erlanger, Liselotte Hunziker-Kraessig Produktion such-ende Koproduktion Theater Winkelwiese Gefördert durch Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Dr. Adolf Streuli-Stiftung, Fondation Nestlé pour l’Art

Veranstaltungsort

Theater Winkelwiese


Adresse:

Winkelwiese 4
8001 Zürich
Büro: +41 (0)44 252 10 01
Reservationen: +41 (0)44 261 21 79
office@winkelwiese.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 3, 5 , 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis «Kunsthaus»
oder Tram Nr. 3 oder Bus Nr. 31 bis «Neumarkt"

Parkplätze
Das Parkhaus Hohe Promenade liegt nur wenige Gehminuten vom Theater entfernt.

Zugänglichkeit:

Anreise

Das Theater Winkelwiese befindet sich in der denkmalgeschützten Villa Tobler und liegt ca. 350 Meter von der Haltestelle Kunsthaus entfernt. Es müssen zwei Strassen überquert werden. Die letzten ca. 50 Meter führen über eine gepflasterte Strasse mit leichter Steigung.

Rollstuhlgängige Parkplätze befinden sich im Parkhaus Hohe Promenade.

Der Haupteingang führt über zwei Treppen (drei und fünf Stufen). Rechts neben dem Haupteingang befindet sich ein stufenloser Seiteneingang, der nur in Begleitung des Personals zugänglich ist. Von hier gelangt man mit einem Lift ins Foyer.

 

Besuch

Die Kasse ist mobil und befindet sich nicht immer am gleichen Ort. Es gibt keine Glasscheibe an der Kasse.

Der Theatersaal und die Bar sind vom Foyer aus über eine fix installierte Rampe erreichbar. Die Raumsituation kann sich je nach Produktion ändern.

Links neben dem Lift befindet sich eine rollstuhlgängige Toilette.

 

Reservation und Tickets

Rollstuhlplätze können via Formular (bitte unter „Bemerkungen“ angeben) oder unter office@winkelwiese.ch / +41 (0)44 252 10 01 reserviert werden.

AHV-/IV-Bezüger*innen bezahlen den ermässigten Tarif. Assistenzpersonen, die Menschen mit einer Behinderung zu einer Vorstellung begleiten, erhalten eine Freikarte.

Gastroangebot:

Das Theater Winkelwiese verfügt über eine Theaterbar. Diese ist jeweils eine halbe Stunde vor Vorstellungsbeginn geöffnet und bietet nur Getränke an.


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Foto: Ingo Höhn

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