Rote Fabrik

Do, 30.08.2018 |
Seestrasse 395 | Zürich

CHF 10.00

La Estrategia del Caracol

Film am See 2018: Uufmüpfigi

Bei schlechtem Wetter im Trockenen

Vorfilm: Atori

Micha Hof und Nick Weber, CH 2016, Dialekt, 3’, Digital

Gewinner OL Mai 2018

Eine Entführung mit überraschenden Wendungen

La Estrategia del Caracol

Sergio Cabrera, COL 1993, Spanisch/d/f, 116’, 35mm

Ein altes Mietshaus in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá. Der Besitzer, ein aufgeblasener Emporkömmling, will das Haus „entmieten“, die Bewohner auf die Strasse setzen. Doch hier lebt schon seit Jahren eine Reihe von Menschen zusammen, die sich trotz der drangvollen Enge im Haus heimisch fühlen: Don Jacinto, der alte Anarchist; Romero, der Anwalt, der keine Zulassung hat, doch die Gesetzestricks kennt; ein junger Revolutionär, der sich gern auf die Massen stürzt; ein Pater, der im Diesseits Befriedigung sucht; Gabriel, der sich als Gabriela verkauft; eine Alte, die mit einem Scheintoten lebt und der ein Wunder geschieht. Sie alle haben keine Chance, aber sie nutzen sie. Denn der Anarchist Jacinto entwickelt einen schlitzohrig-genialen Plan, wie man die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf nutzen kann: Die Strategie der Schnecke.

(Quelle: trigon-film.org.

Editorial Uufmüpfigi

„You'll never keep us weak, you'll never keep us down“, singen Nicky Rushton und Rachel Collins in Rain in swing city. Eine Liedzeile, die auch auf alle anderen Protagonistinnen und Protagonisten der diesjährigen Ausgabe vom Film am See übertragbar ist.

Zum 50-Jahr-Jubiläum der 68er Bewegungen und Unruhen haben wir nach „uufmüpfiga“ Heldinnen und Helden gesucht und diese auch gefunden. Menschen, die sich im kleineren, persönlichen Rahmen oder auf höherer, gesellschaftspolitischer Ebene für eine bessere Welt einsetzen. Jeder dieser Kämpfenden versucht auf seine Art etwas zu bewegen und zu verändern. Sich gegen etwas zu stellen und für seine Rechte einzustehen.

So setzten sich die Suffragetten schon 1903 mit passivem Widerstand für das Frauenwahlrecht in England ein und erreichten dies schliesslich 1918, also vor genau hundert Jahren.

Leider hält sich das Patriarchat hartnäckig und man/frau sucht vergeblich nach Lohngleichheit, geschweige denn nach

Gleichberechtigung. Die gläserne Decke besteht weiterhin und nicht nur in der Genderfrage.

Oft werden die Stimmen der Arbeitenden, der Andersdenkenden und -lebenden nicht gehört oder totgeschwiegen. Aufstände werden möglichst schnell unterbunden und, wenn es sein muss, mit Gewalt unterdrückt.

In der heutigen Zeit, in der Menschenrechte noch immer mit Füssen getreten werden, soll unsere diesjährige Filmauswahl inspirieren und daran erinnern, weiter zu kämpfen. Für Diversität und gleiche Rechte für alle.

Rebellen und Rebellinnen braucht die Welt! Dies wollen wir am Film am See 2018 zelebrieren.

Eure ag-film

Für das Zustandekommen des Programmes bedanken wir uns bei: Look Now!, Pathé Films, Xenix Filmdistribution, Frenetic,trigon-film.org, Praesens Film, MPLC Zürich, KurzFilmVerleih Hamburg, Erich Schmid, Gabriel Baur, Lola, Mauve, Rebecca, Hans X. Hagen, Anna Portmann, Micha Hof, Nick Weber, Karin Trauffer u.v.a.

R.I.P.

Unser langjähriges Mitglied der ag-film Karin Trauffer ist diesen Frühling leider gestorben. Sie hat viel dazu beigetragen, wie Film am See heute gestaltet wird. Die beiden Konzepte „Offene Leinwand“ und „Flimmern“ sind auf ihrem Mist gewachsen und bis heute immer noch beliebte Formate. Sie war Szenenbildnerin, „Lichterkettenpionierin“ und leidenschaftliche Boulespielerin. Ihr trockener und bissiger Humor, den sie sich bis zuletzt erhalten hat, wird uns fehlen. Karin, du wirst in unseren Köpfen und Herzen weiter flimmern!

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Veranstaltungsort

Rote Fabrik


Adresse:

Seestrasse 395
8038 Zürich
+41 (0)44 485 58 58
info@rotefabrik.ch

Erreichbarkeit:

Tram
Nimm die Linie 7 vom Hauptbahnhof/Bahnhofstrasse Richtung Morgental. Bei der Haltestelle «Post Wollishofen» steigst du aus und folgst der Strasse Richtung See, welche unter der Bahnüberführung durchgeht. Dauer: ca. 15 Minuten

Bus
Linie 161 oder Linie 165 ab Bürkliplatz bis Haltestelle «Rote Fabrik». Nachtbus ab Rote Fabrik jeweils freitags und samstags bis Bellevue mit Verbindungen in die Aussenquartiere. Dauer: 6 Minuten

S-Bahn
S8 (Richtung Pfäffikon SZ) oder S24 (Richtung Horgen Oberdorf) ab Hauptbahnhof bis SBB-Station Zürich-Wollishofen, danach zu Fuss dem Mythenquai entlang ca. 300 Meter stadtauswärts folgen. Dauer: ca. 10 Minuten

Schiff
Ab Bürkliplatz bis Zürich-Wollishofen Schiffstation, danach zu Fuss dem Seeuferweg stadtauswärts entlang gehen. Dauer 12 Minuten Fahrrad Fahrradweg ab Bürkliplatz dem Seeufer entlang. Dauer ca. 10 Minuten.

Zugänglichkeit:

Sämtliche Veranstaltungsräume in der Roten Fabrik sind rollstuhlgängig.

Gastroangebot:

Restaurant Ziegel oh Lac


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