Theater Rigiblick

Mi, 31.01.2018 |
Germaniastrasse 99 | Zürich

Fr. 39.- / 34.- / 20.-
TICKET

Greta Garbo - The Mysterious Lady

Stummfilm (1928) mit Live-Orchester

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Greta Garbo "Die Göttliche" als Geheimagentin
Eine russische Agentin im Irrgarten der Intrige, der Neigungen und der Liebe. Die Story ist einfach, der Film grossartig. Das liegt an der meisterhaften Regie des Fred Niblo („Ben Hur“ 1925). Und es liegt aber - und vor allem - an dieser Greta Garbo: unglaublich verführerisch und unglaublich abgründig. Wir werden Zeuge einer der schönsten Liebesszenen aller Zeiten...
Dieser Film zeigt Hollywood auf einem ästhetischen Höhepunkt, den es durch die Einführung des Tonfilmes lange Zeit nicht, vielleicht nie wieder, wirklich erreicht hat.

Wer war die Garbo?
„Für mich beginnt Garbo dort, wo alle anderen enden“, sagte ihr Regisseur Clarence Brown. „Greta Garbo besass etwas, das niemand sonst hatte, niemand. Ich weiss nicht, ob sie überhaupt davon wusste, aber sie hatte es. Ich will es in ein paar Worten zu erklären versuchen. Da war etwas in Garbos Augen, das man nicht sehen konnte, ausser in der Grossaufnahme. Wenn sie die eine Person eifersüchtig anschauen sollte und eine andere verliebt, brauchte sie ihren Ausdruck nicht zu verändern. Man konnte es in ihren Augen sehen, während sie vom einen zum anderen blickte.“

Erstaufführung der Neuvertonung von Armin Brunner
Zum Jahr 2018 hat sich Armin Brunner vorgenommen, den 1928 entstandenen Greta- Garbo-Film „The Mysterious Lady“ neu zu vertonen, wiederum in der Manier der Stummfilmzeit, in dem er diesmal auf Musik von Leoš Janáček, Fritz Kreisler, Erich Wolfgang Korngold, Gustav Mahler, Giacomo Puccini, Sergej Rachmaninow, Dimitri Schostakowitsch u. a. zurückgreift.

Der Musikpublizist Herbert Büttiker schreibt nach der Première im Theater Rigiblick:
Die Spionin, die aus der Oper kam „Zu attraktiv, um diesen Film zu verpassen» – der Kritiker meinte damals Greta Garbo im Film «The Mysterious Lady», und wer diesen Stummfilm aus dem Jahre 1928 jetzt im Theater Rigiblick erlebt hat, wird das nicht nur bestätigen, sondern ergänzen. Auch die Aufführung mit der Musik von Armin Brunner und dem von Christof Escher dirigierten Orchester ist zu attraktiv, um sie zu verpassen.

Die Geschichte
Die Spionagegeschichte im Vorfeld des Ersten Weltkriegs ist spannend, und Greta Garbo halt eben «göttlich»: Sie spielt die schöne Spionin zwischen Auftrag und Liebe im Feindesland und ihrem skrupellosen Geheimdienstchef, der sie begehrt. «Tosca» lässt grüssen – nicht nur in der Figurenkonstellation. Mit einer Szene in der Loge der Wiener Staatsoper während einer Aufführung der Puccini-Oper beginnt der Film.

Ein russischer Scarpia
Diese Tosca-Variation - für Opernfans ist sie natürlich eine geniale Story – und wie Armin Brunner sich naheliegend, aber raffiniert bei Puccini bedient, ist grandios. Schön seine Leitmotivik auch mit dem Korngold-Thema aus der «Toten Stadt» und wie er mit Gustav Mahler die grossen Emotionen schürt. Sein Timing mit kontrastierenden Themen, Wiederholung und Variation setzt die Musik so perfekt in Szene, dass kein Moment der Eindruck von Beliebigkeit entsteht. Dass Brunner es auch mit sehr bekannter Musik wagt, hoch anspruchsvoller notabene, mit grosser Opernmusik und Sinfonik um 1900, könnte ja heikel sein, wäre da nicht ein hochkarätiges Filmorchester am Werk. Es sind handverlesene Profis am Werk, die unter der Leitung von Christof Escher solistisch genauso fesseln wie mit erstaunlicher orchestraler Dynamik. Herbert Büttiker, www.roccosound.ch

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

The Mysterious Lady (1928)

Regie
Fred Niblo

Hauptdarsteller
Greta Garbo
Conrad Nagel
Gustav von Seyffertitz

Neuvertonung
Armin Brunner

Dirigent
Christof Escher

Orchester
Sinfonia Ensemble

Anna Brunner, Violine
Ronny Spiegel, Violine
David Schnee, Viola
Cécile Grüebler, Cello
Natan Garcia, Kontrabass
Isabell Weymann, Flöte
Barbara Tillmann, Oboe,
Christoph Marty, Klarinette
Alessandro Damele, Fagott
Patrik Gasser, Horn
Keita Kitade, Trompete
Andreas Betschart, Posaune
Felix Eberle, Pauken u. Perkussion
Ken Fiebig, Perkussion
Yulia Miloslavskaya, Klavier

Veranstaltungsort

Theater Rigiblick


Unser Theatersaal bietet Platz für 200 BesucherInnen. Von der geschwungenen Treppe, die hinunter auf den Terrassenplatz führt, bietet sich eine wunderbare Sicht auf Stadt und See - und bei gutem Wetter auf die Rigi. In der stimmungsvollen Theater-Bar werden wunderbare, hausgemachte Kleinigkeiten angeboten.


Adresse:

Germaniastrasse 99
8044 Zürich
+41 (0)44 361 80 51
Information: info@theater-rigiblick.ch
Tickets: tickets@theater-rigiblick.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 9 und 10, Bus 33 bis «Seilbahn Rigiblick»
Anschliessend Seilbahn bis «Bergstation Rigiblick»

Zugänglichkeit:

Das Theater Rigiblick ist rollstuhlgängig. Bitte erwähnen Sie bei der Bestellung, wenn Sie einen Rollstuhlplatz oder den Treppenlift beantspruchen möchten.

Gastroangebot:

Die Theater-Bar im Foyer des Theaters offeriert Käseteller, Tapasteller, hausgemachte Sandwiches mit Bündnerfleisch, Käse oder Gemüse sowie Muotathaler Wetterschmöckerli mit Senf und Brot. Ebenso gibt es ein Angebot an Kuchen, Nüssen und Gebäck vom Züriwerk.


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