Völkerkunde­museum Universität Zürich

So, 08.03.2020 | 13:00 UHR
Pelikanstrasse 40 | Zürich

Eintritt frei

Westafrikanisches Trommelensemble

Trommel-Workshop mit dem Musiker Willi Hauenstein.

Perkussionisten in Westafrika preisen mit ihren Trommeln Könige und Würdenträger. Sie zitieren mündlich überlieferte Geschichte und Poesie und kommunizieren dabei mit Tänzern und dem Publikum. Als Bewahrer lokalen religiösen und politischen Wissens reagierten Musiker stets auch auf globale und lokale Veränderungen. Sie übernahmen musikalische Einflüsse und Musikinstrumente benachbarter Gesellschaften oder auch der europäischen Kolonialisten in ihre Repertoires. Auf diese Weise schufen sie neue künstlerische Ausdrucksformen, die für die weltweite Musikgeschichte prägend wurden. Die Ausstellung stellt lebendige musikalische Traditionen der Yoruba in Nigeria und der Ashanti in Ghana vor. Ergänzende Beiträge aus aktuellen Forschungsprojekten von Wissenschaftler*innen in Brasilien, Deutschland und Ghana zeigen, welche Bedeutung Trommelensembles in ghanaischen christlichen Kirchen haben; wie die afrikanische Diaspora in Brasilien die Kunst des Trommelns in religiösen Praktiken verkörpert; und wie westafrikanische Klubmusik es schaffte, die Tanzflächen in Lagos, London und Zürich zu erobern.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Daten und Tickets

08.03.2020
13:00 - 15:00 UHR

Eintritt frei

Besetzung / Künstler

Willi Hauenstein

Veranstaltungsort

Völkerkunde­museum Universität Zürich


Adresse:

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
Empfang: +41 (0)44 634 90 11
Sekretariat: +41 (0)44 634 90 29
musethno@vmz.uzh.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10:00 - 17:00
Donnerstag: 10:00 - 19:00
Samstag: 14:00 - 17:00
Sonntag: 11:00 - 17:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2, 9 bis «Sihlstrasse»
Tram Nr. 6, 7, 11, 13 bis «Rennweg»

Zugänglichkeit:

Rollstuhl
Das Museum ist durchgehend rollstuhlgängig. Für die Benutzung des Lifts wenden Sie sich bitte an den Empfang. Im Untergeschoss befindet sich eine Toilette für Menschen mit Beeinträchtigung, die ebenfalls mit Hilfe des Lifts erreicht werden kann.

Parkplatz
Das Völkerkundemuseum bietet grundsätzlich keine Parkplätze an. Menschen mit Beeinträchtigungen dürfen jedoch direkt vor dem Museumseingang parkieren. Hierzu ist eine telefonische Anmeldung erforderlich, weil das Eingangstor zeitgerecht aufgeschlossen werden muss.

Gastroangebot:

Das Völkerkundemuseum betreibt beim Museumsempfang eine kleine Caféteria, wo Kaffee, Tee, kalte Getränke und Süssigkeiten gekauft werden können.


Weitere Veranstaltungen

Mit Trommeln sprechen. Westafrikanische percussion skills im globalen Gespräch: Führung durch die Ausstellung mit dem Kurator Alexis Malefakis, Völkerkundemuseum UZH. (März)

Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China

Capernaum – Stadt der Hoffnung: Film von Nadine Labaki, Libanon, 2018, 122', Sprache: Arabisch/Deutsch; deutsche Untertitel. (März)

Westafrikanische Trommelmusik mit dem Afropercussion Ensemble (März)

Seladon im Augenmerk. Jadegleiche Porzellane und ihre Meister in Longquan, VR China : Führung durch die Ausstellung mit der Kuratorin Mareile Flitsch, Völkerkundemuseum UZH. (März, April)

Politisches Powerhouse, Entvölkerung und aktuelle Debatten: Eine Einführung ins ländliche Japan: Vortrag von Prof. Dr. David Chiavacci im Asien-Orient-Institut der Universität Zürich, Rämistrasse 59, 8001 Zürich. (März)

Kalkutta schwarzweiss. Träume, Stimmen, Bilder : Eröffnung der Ausstellung. (April)

Korea Erinnerungen : Gespräch zur Publikation «Pictorial Memoir: Korea 50 Years Ago» (Seoul/Zürich, 2020) mit der Autorin Martina Deuchler und Mareile Flitsch, Direktorin Völkerkundemuseum UZH. (April)

bild

Wiederaufbau der „eigenen“ Kultur? Walfang in Nordjapan nach dem grossen Erdbeben und Tsunami von 2011 (April)

Wiederaufbau der «eigenen» Kultur? Walfang in Nordjapan nach dem grossen Erdbeben und Tsunami von 2011 : Vortrag von Fynn Holm M.A., Abteilung Japanologie, Asien-Orient-Institut, Universität Zürich. (April)

bild

Zwischen Tradition und Innovation: Lokales Handwerk und ländliche Revitalisierung in Kyūshū (Mai)

bild

Japans Agrarsektor im Wandel: Graduelle Agrarreformen und ihre lokale Deutung (Juni)

bild

Rückkehr in eine neue Zukunft? Stadt-Land-Migration junger Menschen und die Revitalisierung des ländlichen Japans (September)

bild

Das ABC des ländlichen Gemeinschaftslebens in Japan gestern und heute: Arbeit, Brauchtum, Commune (Oktober)

bild

The Nuclear Bridge to a Brighter Rural Japan (Allegedly) (November)