Völkerkunde­museum Universität Zürich

Ab 01.09.2017
Bis
|
Pelikanstrasse 40 | Zürich

Eintritt frei

Gemachte Bilder. Derwische als Orient-Chiffre und Faszinosum

Bilder, einmal in die Welt gesetzt, beeinflussen Anschauungsweisen, sind begriffsbestimmend und prägen das Selbstverständnis von Betrachtenden und Dargestellten. Die Ausstellung zeigt westliche Darstellungen islamischer Ordensleute in Holzschnitten, Kupferstichen, Zeichnungen und Fotografien, ebenso einige für Museumssammlungen typische Gegenstände von «Derwischen». Dieser Begriff, auf Persisch eine arme Person, einen Bettler bezeichnend, umfasst eine faszinierende Vielfalt von Gruppen religiöser Grenzgänger und Gottesleute. In der Schau lassen sich exemplarisch Entstehung und Weitergabe von Bildern und von deren Wirkung auf unsere Vorstellungswelt des Orients nachvollziehen.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Veranstaltungsort

Völkerkunde­museum Universität Zürich


Adresse:

Pelikanstrasse 40
8001 Zürich
Empfang: +41 (0)44 634 90 11
Sekretariat: +41 (0)44 634 90 29
musethno@vmz.uzh.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag: 10:00 - 17:00
Donnerstag: 10:00 - 19:00
Samstag: 14:00 - 17:00
Sonntag: 11:00 - 17:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2, 9 bis «Sihlstrasse»
Tram Nr. 6, 7, 11, 13 bis «Rennweg»

Zugänglichkeit:

Rollstuhl
Das Museum ist durchgehend rollstuhlgängig. Für die Benutzung des Lifts wenden Sie sich bitte an den Empfang. Im Untergeschoss befindet sich eine Toilette für Menschen mit Beeinträchtigung, die ebenfalls mit Hilfe des Lifts erreicht werden kann.

Parkplatz
Das Völkerkundemuseum bietet grundsätzlich keine Parkplätze an. Menschen mit Beeinträchtigungen dürfen jedoch direkt vor dem Museumseingang parkieren. Hierzu ist eine telefonische Anmeldung erforderlich, weil das Eingangstor zeitgerecht aufgeschlossen werden muss.

Gastroangebot:

Das Völkerkundemuseum betreibt beim Museumsempfang eine kleine Caféteria, wo Kaffee, Tee, kalte Getränke und Süssigkeiten gekauft werden können.


Weitere Veranstaltungen

HinGabe. Das Vessantara-Epos in Rollbildern und Dorffesten Nordost-Thailands

Lichtsymbolik bei Amazonas-Indianer/innen: Vortrag von Prof. Dr. em. Mark Münzel, Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaft, Philipps-Universität Marburg. (Februar)

bild

Ama-San – Frauen des Meeres (März)

HinGabe. Das Vessantara-Epos in Rollbildern und Dorffesten Nordost-Thailands: Führung durch die Ausstellung mit Thomas Kaiser, Kurator der Ausstellung. (März, April)

bild

Zehntausend Nuancen von Schwarzgrünblau. Das Handwerk der Seladonporzellan-Meister von Longquan, VR China (März)

bild

Chuut Wai (März)

bild

‹Art Talk› mit dem Künstler Tibebe Terffa (März)

bild

Vessantara Reconsidered (April)

bild

Hugô: A Hidden Past Revealed (April)

bild

Sichtweisen. Visionen einer Museumspartnerschaft (April)

bild

Why do museums cooperate? Points of view of Ugandan and Swiss museum practitioners (April)

bild

Die Tasaday – Steinzeitschwindel im philippinischen Dschungel (April)

bild

Sichtweisen. Visionen einer Museumspartnerschaft (April)

bild

Martina Deuchler – Ein Leben mit Korea / A life with Korea (April)