Nordamerika Native Museum NONAM

Ab 05.12.2020
Bis 05.09.2021
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Seefeldstrasse 317 | Zürich

Karl Bodmer – Ein Schweizer Künstler in Nordamerika

Nach einem konservatorischen Schönheitsschlaf zeigt das NONAM in einer Sonderausstellung eine Auswahl der berühmten handkolorierten Kupferstiche nach den Skizzen des Zürcher Malers Karl Bodmer (1809-1893).

Karl Bodmer reiste in den Jahren 1832-34 mit dem deutschen Naturforschenden Prinz Maximilian zu Wied nach Nordamerika. Die Expedition brachte sie mit der indigenen Bevölkerung am Oberen Missouri in Kontakt, von welcher es bis dahin kaum Bilder gab. Es entstanden Darstellungen von den Menschen und ihrer Lebenswelt. Vieles überdauerte die Folgen des euro-amerikanischen Kolonialismus nicht. Die Portraits von indianischen Personen sind Bodmers bekannteste Werke. Es handelt sich um präzise Dokumentationen, die charaktervolle Individuen zeigen und von aussergewöhnlichen persönlichen Begegnungen zeugen.

Die Ausstellung beleuchtet neben zentralen Themen in Bodmers Arbeiten auch heutige Sichtweisen auf die Werke von damals. In einem Videointerview kommen indigene und nicht-indigene Personen aus Kunst und Wissenschaft zu Wort. Der Künstler Cannupa Hanska Luger (Mandan, Hidatsa, Arikara, Lakota) spricht darüber, wie er zu den Darstellungen seiner Vorfahren steht, welche Bodmer vor rund 200 Jahren malen durfte. Und der Künstler Barry Ace (Anishnaabe der M'Chigeeng First Nation) erzählt, welche von Bodmers Arbeiten ihn zu eigenen Werken inspirierten.

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Informationen

Daten und Tickets

Ab 05.12.2020
Bis 05.09.2021

Veranstaltungsort

Nordamerika Native Museum NONAM


Adresse:

Seefeldstrasse 317
8008 Zürich
Information: +41 (0)44 413 49 90
Kasse +41 (0)44 413 49 80
info@nonam.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Samstag: 13:00 - 17:00
Sonntag: 10:00 - 17:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2 & 4, Bus Nr. 33 oder S-Bahn S6 & S16 bis «Bahnhof Tiefenbrunnen»
Bus Nr. 910, 912 & 916 bis «Zollikon Bahnübergang»

Parkplätze
Es stehen Parkplätze zur Verfügung.

Zugänglichkeit:

Das Museum ist rollstuhlgängig.

Gastroangebot:

Café mit Snacks und Getränken. Picknick im Pavillon und Innenhof möglich.