Strauhof

Do, 10.12.2020 | 19:30 - 21:00 UHR
Augustinergasse 9 | Zürich

CHF 20/14.- 


Weltautor und «missverstandener» Dramatiker – was bleibt von Dürrenmatt?

Table ronde mit Anna von Planta (Lektorin, Diogenes Verlag), Peter Erismann (Kurator) und Nicolas Stemann (Co-Intendant, Schauspielhaus Zürich). Moderation: Nicola Steiner

Ob im Regiesitz des Theaters, am Schreibtisch, an der Staffelei: Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) protestierte. Einer Welt, die er als groteskes Labyrinth voller Pannen und schlimmstmöglichen Wendungen sah, setzte er seine Komödien entgegen. 1947 wurde an der Uraufführung seines ersten Dramas «Es steht geschrieben» am Zürcher Schauspielhaus gepfiffen – doch sein Name war in aller Munde. Zehn Jahre später erlangte mit «Der Besuch der alten Dame» (1956) und «Die Physiker» (1962) Weltruhm. Doch nach seiner grössten Krise am Theater durch den Misserfolg des Stücks «Der Mitmacher» (1973) wandte er sich wieder seinem Prosawerk zu. Seine Theaterstücke bescheren den Schauspielhäusern bis heute volle Ränge – doch Dürrenmatt, bleibt sich als Bühnenautor ein «Rätsel», wie er selbst schreibt.

Anlässlich seines 100. Geburtstags im Januar 2021 und vor dem Hintergrund der Ausstellung «Kosmos Dürrenmatt» im Strauhof fragt die Expert*Innen-Runde: Was bleibt von Dürrenmatt?

Auf die Suche nach Antworten begeben sich Anna von Planta, (langjährige Lektorin Dürrenmatts im Diogenes Verlag), Peter Erismann (Kurator von «Kosmos Dürrenmatt») und Nicolas Stemann, der am Schauspielhaus Zürich aktuell eine Inszenierung von «Der Besuch der alten Dame» erarbeitet.

Foto: ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG

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Im Literaturhaus Zürich
Beschränkte Teilnehmer*innenzahl
Anmeldung: Nur unter www.literaturhaus.ch

Veranstaltungsort

Strauhof


Adresse:

Augustinergasse 9
8001 Zürich
+41 (0)44 221 93 51
info@strauhof.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag: 12:00 - 18:00
Donnerstag: 12:00 - 22:00
Samstag bis Sonntag: 11:00 - 17:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 11, 13, 7, 6,  bis «Rennweg»
Tram Nr. 4, 15 bis «Rathaus»
Fussweg ab Tramhaltestelle: 3 Minuten

Zugänglichkeit:

kein Fahrstuhl

Gastroangebot:

Eine Vielfalt an Cafés und Restaurants in unmittelbarer Umgebung


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