Filmpodium

Sa, 30.03.2019 |
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

The Godfather: Part III

Francis Ford Coppola (USA 1990)

Francis Ford Coppola zum 80. Geburtstag
Independentfilmer, Anti-Hollywoodmogul, Winzer, Familienmensch – Francis Ford Coppola, der am 7. April 80 Jahre alt wird, ist eine schillernde, überlebensgrosse Figur. Seine kometenhafte Karriere vom Schundbastler über den New-Hollywood-Autorenfilmer zum gefeierten Epiker und Blockbuster-Schöpfer erfuhr einen jähen Absturz als Pleitier und mündete in eine Rückkehr zu einem persönlicheren, selbstbestimmten Filmschaffen.

Michael Corleone ist alt geworden. Seine Versuche, die Geschäfte der Familie zu entkriminalisieren, haben immerhin dazu geführt, dass er von der Kirche geehrt wird. Doch bald wird er durch die Machenschaften der jüngeren Generation wieder in verbrecherische Händel verstrickt.
«Die Handlung des Films, von Coppola und Mario Puzo ausgeheckt und von aktuellen Schlagzeilen inspiriert, führt die Familie Corleone in die inneren Kreise der Korruption im Vatikan. Tatsächliche Ereignisse – der verfrühte, plötzliche Tod von Johannes Paul I., die Skandale bei der Vatikanbank, die Leiche eines Bankiers des Vatikans, die unter einer Londoner Brücke hängend gefunden wurde – werden fröhlich mit der fiktiven Geschichte der Corleones verwoben, und es wird angedeutet, dass der Vatikan Hunderte von Millionen durch Betrug verloren hat. Wir belauschen Funktionäre des Vatikans, käufliche Kardinäle, beim Ränkeschmieden in den riesigen Renaissance-Palästen, in denen sie wie Zwerge erscheinen, und wir reisen nach Sizilien, damit Michael Corleone dort den Rat seines treuen alten Freundes Don Tommasino suchen und herausfinden kann, wer im Mafia-Rat sich gegen ihn verschworen hat. (...) Es ist seltsam, wie die früheren Filme die Lücken füllen, die dieser offenlässt, und seine Fragen beantworten. Es ist wohl nicht einmal möglich, diesen Film zu verstehen, ohne die ersten beiden zu kennen, und doch, wenn man sie kennt, funktioniert Part III besser, als er sollte, und beschwört den gleichen Eindruck von verschwendeter Grösse herauf, von fehlgeleiteter Genialität. Sowohl Don Vito Corleone als auch Don Michael Corleone hätten grosse Männer werden können. Doch beiden fehlte jener letzte Fetzen Charakter, der ihnen erlaubt hätte, sich von ihrer eigenen Vergangenheit loszureissen.» (Roger Ebert, Chicago Sun-Times, 25.12.1990)


SA, 30. MÄRZ | ab 12.30 UHR:
GODFATHER-MARATHON
Das Filmpodium zeigt zur Lancierung der Coppola-Retrospektive die ganze Godfather-Trilogie, mit analogen Kopien. Für diesen Marathon gibt es einen Sondertarif. Karten für Einzelvorstellungen sind ebenfalls erhältlich.
Wir bitten um verbindliche Reservationen, damit die Lieferanten von Cannoli und Pizza, die wir zwischen den Vorstellungen anbieten, wissen, was sie zu tun haben. Abholung von Karten möglichst bis zum 24. März, da das Kino wegen Umbauarbeiten vom 25.–29. März geschlossen ist.
Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit MAXIMUM CINEMA

162 Min. / Farbe / 35 mm / E/d/f

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

Preise Marathon-Ticket: Fr. 42.-/35.-, bitte Vorverkauf benützen
Bei Reservationen bitte jeden Teil einzeln reservieren

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


Weitere Veranstaltungen

Fahrenheit 451: François Truffaut (GB 1966) (Mai)

Die Erde (Al Ard): Youssef Chahine (Ägypten 1970) (Mai, Juni)

Tirez sur le pianiste: François Truffaut (Frankreich 1960) (Mai)

Imitation of Life: Douglas Sirk (USA 1959) (Mai, Juni)

Baisers volés: François Truffaut (Mai)

Bauhaus-Tanzkörper: Nachprüfbare geometrische Formen: Das Blumenwunder (Deutschland 1925)
Mensch und Kunstfigur: Oskar Schlemmer und die Bauhausbühne (BRD 1969)
(Mai)

Bauhaus-Blicke: Städtisches Leben, soziale Beobachtung und Exil: Alter Hafen in Marseille (Deutschland/Frankreich 1929)
Berliner Stillleben (Deutschland 1931)
Fliegende Händler (Deutschland 1932)
Wahlkampf (Letzte Wahl) (Deutschland 1932)
Tel Aviv (Palästina 1935)
(Mai)

Der Spatz (Al-asfour): Youssef Chahine (Ägypten/Algerien 1972) (Mai)

Zauberlaterne (Mai, Juni)

Hauptbahnhof (Bab el hadid): Youssef Chahine (Ägypten 1958) (Mai, Juni)

Les quatre cents coups: François Truffaut (Mai)

Dunkle Wasser (Siraa fil Mina): Youssef Chahine (Ägypten 1956) (Mai)

Der abstrakte Film und die absolute Filmarbeit der Frauen vom Bauhaus: Reflektorische Farblichtspiele (Deutschland 1922)
Rekonstruktion von 1966
Der Feinschmecker (Deutschland 1934)
Leihgeber: Unternehmensarchiv Schott AG, Jena
Die Feuerprobe (Deutschland 1935)
Komposition I (Deutschland 1922)
Komposition II (Deutschland 1922)
Symphonie diagonale (Deutschland 1924)
Filmstudie (Deutschland 1928)
Der Aufstieg (Deutschland 1926)
Ein Lichtspiel schwarz-weiss-grau (Deutschland 1930)
Farbenlichtspiele (Deutschland/Österreich 1923)
SONATINE II (ROT), 1923/24 - Rekonstruktion 2000; Ton
S(OVJET)-TANZ, 1923 - Rekonstruktion 2000; Ton
A Short Introduction, 2000; Ton, d/e/i
Rekonstruktion aus dem Jahr 2000 von Corinne Schweizer und Peter Böhm, Atelier 21, Wien
Opus 3+4 (Deutschland 1924)
(Mai)

Das Neue Bauen: Living in a Material World: Wie wohnen wir gesund und wirtschaftlich? Teil 4: Neues Wohnen (Haus Gropius) (Deutschland 1926)
Wo wohnen alte Leute? (Deutschland 1931)
Die Neue Wohnung (Deutschland/Schweiz 1930)
Freidorf 1921-1923 (Schweiz 1923)
Freidorf 1939 (Schweiz 1939)
(Mai)

Emil und die Detektive: Franziska Buch (Deutschland 2001) (Mai, Juni)

Adieu Bonaparte (Wedaan Bonaparte): Youssef Chahine (Ägypten/Frankreich 1985) (Mai, Juni)

La nuit américaine: François Truffaut (Frankreich/Italien 1973) (Mai, Juni)

Domicile conjugal: François Truffaut (Frankreich/Italien 1970) (Mai, Juni)

Die Rückkehr des verlorenen Sohnes (Awdat al ibn al dal): Youssef Chahine (Ägypten 1976) (Mai, Juni)

Ben-Hur: William Wyler (USA 1959) (Mai, Juni)

Max Bill – das absolute Augenmass: Erich Schmid (Schweiz 2008) (Mai, Juni)

La mariée était en noir: François Truffaut (Frankreich/Italien/GB 1968) (Mai, Juni)

Eine ägyptische Erzählung (Hadduta misriya): Youssef Chahine (Ägypten 1982) (Mai, Juni)

Alexandria ... warum? (Iskandariya... lih?): Youssef Chahine (Ägypten/Algerien 1979) (Mai, Juni)

L'argent de poche: François Truffaut (Frankreich 1976) (Juni)

Das Schicksal (Al-massir): Youssef Chahine (Frankreich/Ägypten 1997) (Juni)

L'histoire d'Adèle H.: François Truffaut (Frankreich 1975) (Juni)

Les deux Anglaises et le continent: François Truffaut (Frankreich 1971) (Juni)

Alexandria, nochmals und immer wieder (Iskindariya, kaman wa kaman): Youssef Chahine (Ägypten/Frankreich 1990) (Juni)

Hinter den sieben Gleisen: Kurt Früh (Juni)

Der Auswanderer (Al-mohager): Youssef Chahine (Ägypten/Frankreich 1994) (Juni)

L'enfant sauvage: François Truffaut (Juni)

Dans la ville blanche: Alain Tanner (Schweiz/Portugal 1983) (Juni)

Der sechste Tag (Al-yawm al-Sadis): Youssef Chahine (Frankreich/Ägypten 1986) (Juni)

Jules et Jim: François Truffaut (Frankreich 1962) (Juni)

Vivement dimanche!: François Truffaut (Frankreich 1983) (Juni)

Hitlers Hollywood: Rüdiger Suchsland (Deutschland 2017) (Juni)

La femme d'à côté: François Truffaut (Frankreich 1981) (Juni)

Apur Sansar: Satyajit Ray (Juni)

L'homme qui aimait les femmes: François Truffaut (Frankreich 1977) (Juni)

La sirène du Mississippi: François Truffaut (Frankreich/Italien 1969) (Juni)

Pickpocket: Robert Bresson (Juni)

L'amour en fuite: François Truffaut (Frankreich 1979) (Juni)

Kinder-Stummfilmkonzert: Liberty (USA 1929)
Nach ihrer Flucht aus dem Gefängnis müssen Stan und Ollie schnell ihre Häftlingskleidung loswerden. Doch in der Eile haben sie versehentlich ihre Hosen vertauscht. Ihr Versuch, die Beinkleider zu wechseln, gestaltet sich schwierig und so landen sie schliesslich hoch auf dem Stahlgerüst eines im Bau befindlichen Wolkenkratzers.
Musikamo-Kurzfilme ( )
Gebrüder Lumière:
L'arrivée d'un train en gare de La Ciotat (1895)
Démolition d'un mur (1895)

Georges Méliès:
Le livre magique (1900)

Graham Smith:
An Interesting Story (1905)

Stefan Pössiger mit Schülerinnen und Schülern des BBZ Stegen (D)
Beim Gorilla in der Villa (2013)
1. Preis beim Bundesschülerfilmwettbewerb 2013

Gebrüder Lumière:
Baignade en mer (1895)
(Juni)