Filmpodium

Sa, 17.11.2018 |
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

Podiumsdiskussion: Filmland Irak

4th Arab Film Festival Zurich
Das 4th Arab Film Festival Zurich zeigt einen Querschnitt durch das vielfältige aktuelle arabische Filmschaffen: packende Geschichten, liebenswerte Alltagsepisoden und knallharte Perspektiven auf ein Leben in turbulenten Verhältnissen, gedreht in Ländern, die uns oft nur in den Medien mit News zu Terror und Krieg begegnen. Erneut zeigt sich, wie kreativ sich das junge arabische Kino mit den politischen und sozialen Zuständen auseinandersetzt.

Das Filmpodium bietet keine Festivalpässe an, dafür aber eine attraktive Alternative: Das Filmpodium-Spezial-Halbtax! Es ist an der Kinokasse zum Preis von CHF 40.– erhältlich, bis 31.12.2018 gültig und gewährt Eintritt zum halben Preis für alle Filme des Filmpodium-Programms. Am 4th Arab Film Festival laufen 22 Filme bzw. Veranstaltungen – das Abo lohnt sich bereits ab 5 Filmen.

Nach der Vorführung von The Journey diskutieren der Schauspieler Sami Kaftan (Titelrolle in Zaman: A Man from The Reeds), der Präsident des Alexandria Film Festival, Alamir Abaza, und Aida Schläpfer Al Hassani, Präsidentin IAFFZ und irakisch-schweizerische Filmemacherin über die Situation des Filmschaffens im heutigen Irak. Die Gesprächsleitung übernimmt Evelyn Echle, IAFFZ; Sprachen: Arabisch und Deutsch (Dolmetscherin: Ola Adel).

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
Kasse +41 (0)44 211 66 66
Büro +41 (0)44 412 31 28
info@filmpodium.ch


Weitere Veranstaltungen

Fight Club: David Fincher (USA/Deutschland 1999) (November, Dezember)

El ángel exterminador (El ángel exterminador): Luis Buñuel (Mexiko/Spanien 1962) (November, Dezember)

Len Lye on the Home Front: Musical Poster #1 (GB 1940)
Newspaper Train (GB 1942)
When the Pie Was Opened (GB 1941)
Collapsible Metal Tubes (Tin Salvage) (GB 1942)
Work Party (GB 1942)
Kill or Be Killed (GB 1942)
Planned Crops (GB 1942)
Cameramen at War (GB 1943)
March of Time: Night Club Boom (USA 1945)
Doodlin': Impressions of Len Lye (GB 1987)
(November)

La fièvre monte à El Pao: Luis Buñuel (Frankreich/Mexiko 1960) (November, Dezember)

12:08 East of Bucharest (A fost sau n-a fost?): Corneliu Porumboiu (Rumänien 2006) (November)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (9/12) (November)

Surviving Desire: Hal Hartley (November, Dezember)

Nazarín: Luis Buñuel (Mexiko 1959) (November)

The Young One: Luis Buñuel (Mexiko 1960) (November)

The Unbelievable Truth (The Unbelievable Truth): Hal Hartley (USA 1989) (November, Dezember)

Viridiana: Luis Buñuel (Spanien/Mexiko 1961) (November, Dezember)

Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt: Wolfgang Groos (Deutschland/Belgien 2016) (November, Dezember)

Trust: Hal Hartley (GB/USA 1990) (November, Dezember)

Simple Men (Simple Men): Hal Hartley (Italien/GB/USA 1992) (November, Dezember)

Todo sobre mi madre: Pedro Almodóvar (Spanien/Frankreich 1999) (November, Dezember)

Henry Fool: Hal Hartley (USA 1997) (November, Dezember)

Le journal d'une femme de chambre: Luis Buñuel (Frankreich/Italien 1964) (November, Dezember)

Das Grab der Leuchtkäfer (Hotaru no haka): Isao Takahata (Japan 1988) (November)

Amateur: Hal Hartley (Frankreich/USA/GB 1994) (November, Dezember)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (10/12) (November)

Schaum vor dem Mund (Ar putām uz lūpām): Jānis Nords (Lettland/Polen/Litauen 2017) (November)

Vier weisse Hemden (Četri balti krekli): Rolands Kalniņš (UdSSR 1967) (November)

Jacob, Mimmi und die sprechenden Hunde (Jēkabs, Mimmi un runājošie suņi): Edmunds Jansons (Lettland, Polen 2019) (November)

Melanies Chronik (Melānijas hronika): Viesturs Kairišs (Lettland/Tschechien/Finnland 2016) (November, Dezember)

Ist es leicht, jung zu sein? (Vai viegli būt jaunam?): Juris Podnieks (November, Dezember)

Auf der Spur der Rigaer Dokumentarfilmschule: Bridges of Time (Lettland/Estland/Litauen 2018)
«Bridges of Time erzählt von der Geburt des poetischen Dokumentarfilms in Litauen, Lettland und Estland in den 1960er- und 1970er-Jahren. Die baltische Neue Welle mit Filmemachern wie Hercs Franks, Uldis Brauns, Ivars Seleckis, Andres Sööt und Aivars Freimanis entwickelte eine eigene Filmsprache. Im Kontrast zum sowjetischen Pathos suchte sie die Schönheit nicht in Militärparaden oder bei Helden der Arbeit, sondern im einfachen Alltag. Bei ihren subtilen Stilmitteln bedienen sich auch Audrius Stonys und Kristīne Briede für ihren leisen Essayfilm, der tatsächlich Zeiten überbrückt.» (filmfestival-goeast.de).
«Ein hinreissend schöner Film über die vergessenen Meister der baltischen Neuen Welle (...). Nur ein kleiner Teil des Publikums wird diesen Film ohne den Wunsch verlassen, von diesen poetischen Filmen, die durch die schlichte Darstellung menschlichen Verhaltens (...) ein komplexes Bild des Lebens zeichnen und es für spätere Generationen erhalten, mehr zu sehen.» (Laurence Boyce, cineuropa.org, 7.4.2018)

Lidija (Lettland 2017)
Das aussergewöhnliche und dennoch erstaunlich schlichte Porträt einer besonderen Persönlichkeit Lettlands, der Dissidentin Lidija Doroņina-Lasmane (*1925), die bis Januar 1987 vierzehn Jahre als politische Gefangene in verschiedenen Gefängnissen verbrachte. Regisseur Andrejs Verhoustinskis gelingt mit diesem Porträt gleichzeitig eine Lektion in der Geschichte Lettlands, die sich im Leben von Lidija Doroņina-Lasmane spiegelt .
Der Film erhielt 2017 den lettischen Filmpreis als Bester Dokumentarfilm.

(November)

Dawn (Ausma): Laila Pakalniņa (Lettland/Estland/Polen 2015) (Dezember)

Lettische Animationsfilme für Kinder: Die Igel und die Grossstadt (Lettland 2013)
Ursus (Lettland 2011)
Ki-ke-ri-gū (UdSSR 1966)
Diversion (Lettland 2002)
Chorreise (Lettland 2012)
Knusperchen (Lettland 2014)
(Dezember)

Lettische Animationsfilme für Erwachsene: Chorreise (Lettland 2012)
Night Walks (Lettland 2018)
Kleiner Falke (UdSSR 1978)
The Isle of Seals (Lettland 2014)
To Swallow a Toad (Lettland 2010)
It's about Time (Lettland 2015)
The Ship (Lettland 2007)
Wings and Oars (Lettland 2009)
Veterinarian (Lettland 2007)
(Dezember)

Filme von Laila Pakalniņa : The Kiosk (CH 2013)
«Stets gut gelaunt kümmert sich die Kioskfrau Olga um die Wünsche und Probleme ihrer Kundschaft. Doch wenn sie alleine ist, träumt sie sich weg aus diesem monotonen Leben, in dem sie wortwörtlich feststeckt. Ein Missgeschick mit absurden Folgen spült sie schliesslich an den Ort ihrer Träume.
Die verträumte Kioskfrau hat die Herzen des Publikums im Sturm erobert. Der Film wurde an unzähligen Festivals rund um den Erdball gezeigt und erhielt viele Auszeichnungen.» (srf)
Der Kiosk ist die Masterarbeit von Anete Melece an der Hochschule Luzern 2012. Die Kioskfrau der gebürtige Lettin beobachtet die Welt fast genauso akribisch wie Laila Pakalniņa.
On Rubiks' Road (Lettland 2010)
Die Regisseurin Laila Pakalniņa ist eine grosse Meisterin des Beobachtens. Hier nimmt sie einen 1980 gebauten und in der Volksprache nach dem damaligen Vorgesetzten der Kommunistischen Partei Alfrēds Rubiks genannten Veloweg zwischen Riga und dem Strandkurort Jūrmala unter ihre «cineastische Lupe» und fängt das rege Leben mit Joggern, Spaziergängerinnen, Velo- und Mofafahrern und einer vielfältigen Tierwelt auf dem «Rubiks Weg» ein. Der Film gewährt so Einblick in den Alltag bzw. die Freizeit der lettischen Bevölkerung.
Snow Crazy (Lettland 2012)
Lettland liegt an der Ostsee und hat, «technisch gesehen», keine Berge; der höchste Punkt liegt 311,6 m ü. M. Dies und die globale Erwärmung hindern die Letten und Lettinen aber nicht daran, Ski fahren zu wollen, vielmehr fordert dies ihre Kreativität heraus. Wenn sich dann noch die renommierte Filmregisseurin Laila Pakalniņa des Themas annimmt, ist das Resultat so blendend wie der Schnee im Sonnenlicht!
Hello, Horse! (Lettland 2017)
Laila Pakalniņa folgte der Empfehlung der Einheimischen aus einem Gebiet an der Ostgrenze Lettlands, «die schreckliche Strasse» zu filmen. Daraus ist ein Film darüber entstanden, wie sich alles ändert und doch gleich bleibt. «Oder es bleibt alles gleich, während das Ganze sich ändert.»
Der Film erlebte seine Premiere am Internationalen Filmfestival Locarno im August 2017.

(Dezember)

Beau travail: Claire Denis (Frankreich 1999) (Dezember)

The Book of Life: Hal Hartley (Dezember)

Zauberlaterne (Dezember)

Le rapport Darty / Histoire(s) du cinéma: Le rapport Darty (Frankreich 1989)
«Französische Unternehmen schienen nie zu lernen, dass Godard nie so etwas wie traditionelle Werbung machen würde, und als die Haushaltsgerätekette Darty dem schelmischen Regisseur einen Werbespot in Auftrag gab, geriet sie in Schwierigkeiten. Das Resultat: eine kühne Dekonstruktion des Konsumverhaltens, von den Geldgebern abgelehnt.» (mubi.com)
Histoire(s) du cinéma: Toutes les histoires (Frankreich 1989)
«So wie ‹Finnegans Wake›, das Kunstwerk, mit dem Histoire(s) du cinéma am ehesten vergleichbar scheint, sich irgendwann in eine theoretische Phase nach dem Ende der englischen Sprache, wie wir sie kennen, versetzt, projiziert sich Godards Opus magnum ebenfalls in die Zukunft, um zu fragen: ‹Was war Kino?› Es handelt sich um ein schichtweise aufgebautes Werk, sowohl akustisch als auch visuell – eine Dimension, die besonders deutlich wird durch das dichte Gewebe, das durch die einzelnen Kanäle des Soundtracks entsteht. (...) Wenn man sich die Anmerkungen und Bearbeitungen von Histoire(s) du cinéma ansieht, kann man erkennen, dass sie den ganzen Weg von Godards Sichtweise der Filmkritik bis hin zu etwas führen, das vielleicht der Philosophie oder sogar der Psychoanalyse näher kommt.» (Jonathan Rosenbaum, ecm-records.com, 1999)
Histoire(s) du cinéma besteht aus vier Kapiteln, die jeweils aus zwei Teilen bestehen. Wir zeigen in diesem Programm ausschliesslich den ersten Teil des ersten Kapitels mit dem Titel Toutes les histoires.
(Dezember)

La voie lactée: Luis Buñuel (Frankreich/Italien 1969) (Dezember)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (11/12) (Dezember)

Simón del desierto : Luis Buñuel (Dezember)

Ratcatcher: Lynne Ramsay (GB/Frankreich 1999) (Dezember)

The Girl from Monday: Hal Hartley (USA 2005) (Dezember)

Belle de jour: Luis Buñuel (Frankreich/Italien 1967) (Dezember)

4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage (4 luni, 3 saptamani si 2 zile): Cristian Mungiu (Rumänien 2007) (Dezember)

Flirt: Hal Hartley (USA/Deutschland/Japan 1995) (Dezember)

Ringvorlesung Filmwissenschaft (12/12) (Dezember)

Le fantôme de la liberté: Luis Buñuel (Frankreich 1974) (Dezember)

Ned Rifle: Hal Hartley (USA 2014) (Dezember)

Fay Grim: Hal Hartley (USA/Deutschland/Frankreich 2006) (Dezember)

Being John Malkovich: Spike Jonze (USA 1999) (Dezember)

Le charme discret de la bourgeoisie: Luis Buñuel (Frankreich 1972) (Dezember)

The Piano: Jane Campion (Australien/Neuseeland/Frankreich 1993) (Dezember)

Cet obscur objet du désir: Luis Buñuel (Frankreich/Spanien 1977) (Dezember)

Tristana: Luis Buñuel (Spanien/Italien/Frankreich 1970) (Dezember)

Our Hospitality: Buster Keaton, John G. Blystone (USA 1923) (Dezember)

Seven Chances: Buster Keaton (Dezember)

Battling Butler: Buster Keaton (USA 1926) (Dezember)

Steamboat Bill Jr.: Charles Reisner, Buster Keaton (ungenannt) (USA 1928) (Dezember)

Blade Runner – Final Cut: Ridley Scott (USA 1982) (Dezember)