Opernhaus Zürich

So, 19.05.2019 | 19:00 UHR
Sechseläutenplatz 1 | Zürich

Premiere
Preise F, CHF 38-270
TICKET

Hippolyte et Aricie

Oper von Jean-Philippe Rameau

Hippolyte et Aricie, Slider; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
Hippolyte et Aricie, Slider; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
Hippolyte et Aricie, Slider; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
Hippolyte et Aricie, Slider; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
Hippolyte et Aricie, Slider; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf
Hippolyte et Aricie; Foto: T+T Fotografie / Toni Suter + Tanja Dorendorf

Phèdre ist leidenschaftlich in ihren Stiefsohn Hippolyte verliebt. Als sie vom vermeintlichen Tod ihres Gatten Thésée, dem König von Athen, erfährt, gesteht sie Hippolyte ihre Liebe und bietet ihm den Königsthron an. Doch Hippolyte weist Phèdre ab. Er ist in Aricie verliebt, die letzte Nachkommin eines verfeindeten Geschlechts. Als der totgeglaubte Thésée zurückkehrt, wird er Zeuge einer heftigen Auseinandersetzung und glaubt, Hippolyte wolle sich an Phèdre vergehen. Auf sein Flehen hin wird Hippolyte von den Göttern bestraft: ein grauenhaftes Meeresungeheuer verschlingt ihn. Phèdre, die ihre Schuld begreift, tötet sich selbst. Was in Racines Phèdre tragisch endet, nimmt bei Rameau eine glücklichere Wendung: Wie durch ein Wunder überlebt Hippolyte und ist am Ende mit seiner Geliebten Aricie vereint. Jean-Philippe Rameau war 50 Jahre alt, als er 1733 mit Hippolyte et Aricie seine erste Oper auf die Bühne brachte. Als bedeutendster Musiktheoretiker seiner Zeit schuf er damit ein Werk, das die damaligen Konventionen des französischen Musiktheaters bei weitem übertraf. «Es gibt in dieser einen Oper genügend Musik, um zehn daraus zu machen», soll der Komponist André Campra gesagt haben, «dieser Mann wird uns alle in den Schatten stellen». In der ersten Aufführung von Hippolyte et Aricie am Opernhaus Zürich steht mit Emmanuelle Haïm eine Expertin für die französische Musik des 18. Jahrhunderts am Pult des Orchestra La Scintilla. Regie führt Jetske Mijnssen, deren Inszenierungen sich durch grosse psychologische Finesse auszeichnen. Als Phèdre kehrt Stéphanie d’Oustrac ans Opernhaus Zürich zurück, wo sie bereits für ihre Interpretation von Charpentiers Médée gefeiert wurde. Cyrille Dubois, ein vielversprechender junger Künstler aus Frankreich, singt Hippolyte, die französische Sopranistin Mélissa Petit, in Zürich u.a. aus Freischütz und Werther bekannt, ist Aricie.

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Personen

Musikalische Leitung:
Emmanuelle Haïm
Inszenierung:
Jetske Mijnssen
Bühnenbild:
Ben Baur
Kostüme:
Gideon Davey
Choreografie:
Kinsun Chan
Musikalische Assistenz:
David Bates
Lichtgestaltung:
Franck Evin
Choreinstudierung:
Janko Kastelic
Dramaturgie:
Kathrin Brunner
Aricie:
Mélissa Petit
Hippolyte:
Cyrille Dubois
Phèdre:
Stéphanie d'Oustrac
Thésée:
Jean-François Lapointe
Edwin Crossley-Mercer
Neptune, Pluton:
Wenwei Zhang
Diane:
Hamida Kristoffersen
Œnone:
Aurélia Legay
Première Parque:
Nicholas Scott
Seconde Parque :
Spencer Lang
Troisième Parque:
Alexander Kiechle
Une Prêtresse de Diane, Une Matelote, Une Chasseresse:
Gemma Ní Bhriain
Un chasseur:
Matthew Leigh
Piotr Lempa
Tänzer des Perithous:
Davidson Hegglin Farias
Orchester:
Orchestra La Scintilla
Violoncello:
Claudius Herrmann
Kontrabass:
Ruslan Lutsyk
Cembalo:
Benoît Hartoin
Chor:
Chor der Oper Zürich
Tänzerinnen und Tänzer

Veranstaltungsort

Opernhaus Zürich


Adresse:

Sechseläutenplatz 1
8001 Zürich
Billettkasse: +41 (0)44 268 66 66
Zentrale: +41 (0)44 268 64 00
Billettkasse: tickets@opernhaus.ch
Zentrale: info@opernhaus.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 2 und 4 bis «Opernhaus»
Tram Nr. 11 und 15 bis «Stadelhofen»
Tram Nr. 5, 8 und 9 bis «Bellevue»
oder ab Hauptbahnhof mit einer S-Bahn bis «Bahnhof Stadelhofen»

Parkplätze
Autofahrer können ihre Fahrzeuge im Parkhaus Opéra unmittelbar beim Bernhard Theater parken und durch einen Verbindungsgang direkt in die Billettkasse des Opernhauses gelangen. Um Wartezeiten nach der Vorstellung zu vermeiden, können Sie direkt nach der Einfahrt am Automaten ein Ausfahrtticket lösen. Alternativ stehen Ihnen die nur 10 Minuten zu Fuss entfernt liegenden Parkhäuser Parkhaus Utoquai, Färberstrasse 6 und Parkhaus Hohe Promenade, Rämistrasse 22a zur Verfügung.

Vom Flughafen Zürich erreichen Sie das Opernhaus am schnellsten mit einer S-Bahn bis Haltestelle «Stadelhofen».

Zugänglichkeit:

Das Opernhaus ist barrierefrei.

In jeder Vorstellung im Hauptsaal stehen vier Rollstuhlplätze im Parkett zur Verfügung und werden zum Preis der Kategorie 5 verkauft. Begleitpersonen erhalten 5O% Ermässigung auf den regulären Eintrittspreis (Preiskategorie 1). Bitte buchen Sie Ihre Tickets im Vorverkauf telefonisch oder persönlich an der Billettkasse.

Der Zugang ins Opernhaus Zürich sowie ins Restaurant Belcanto erfolgt barrierefrei durch den Eingang der Billettkasse. Im Opernhaus sind alle Etagen mit dem Personenlift zu erreichen, auf den einzelnen Ebenen gibt es keine Schwellen und Hindernisse. Die Garderoben sind nur über Treppen erreichbar. Wenden Sie sich bitte an das Opernhaus-Personal, um Ihre Jacke an der Garderobe abzugeben. Die Toiletten für Menschen mit Behinderung im Erdgeschoss sind auch für Rollstuhlfahrer eingerichtet.

Ab und zu finden Vorstellungen auf der Studiobühne statt. Die Studiobühne liegt im dritten Untergeschoss und ist nur über eine Treppe erreichbar. Es gibt leider keinen Lift. Aus Sicherheitsgründen können Rollstuhlfahrer/innen deshalb keine Vorstellungen auf der Studiobühne besuchen.

Anfahrt
Autos dürfen an der Schillerstrasse (zwischen der Neuen Zürcher Zeitung und dem Opernhaus Zürich) zum Ein- und Aussteigen halten. Von da ist die Billettkasse in rund 100 Metern über den Sechseläutenplatz erreichbar. Markierte Behindertenparklätze stehen im Parkhaus Opéra zur Verfügung, von da führt ein Personenlift in die Halle der Billettkasse.

Gastroangebot:

Treffpunkt unserer Gäste vor oder nach der Vorstellung ist das Restaurant Belcanto, um eine der vielen Hausspezialitäten zu geniessen. Im grosszügigen Ambiente des Lokals mit traumhafter Sicht auf See und den Sechseläutenplatz können Sie durchgehend von 11.3O - 23.OO Uhr tafeln. Gäste aus der Umgebung kommen hierher zum Business Lunch, und im Sommer lockt die Terrasse zum Verweilen unter den grossen Sonnensegeln. Angenehme Apéro-Atmosphäre bietet auch das Bistro Belcanto mit Terasse unmittelbar auf dem Sechseläutenplatz.

Restaurant Belcanto
Sechseläutenplatz 1 8OO1 Zürich
T +41 44 268 64 68
F +41 44 268 64 65
info[at]belcanto.ch
www.belcanto.ch


Weitere Veranstaltungen

Zwischenspiel: Ein Podcast aus dem Opernhaus Zürich (Mai, Juni, Juli)

Rigoletto: Live-Stream (Mai)

Die Fledermaus; Foto: Michael Bigler

Die Fledermaus: Verschoben auf Spielzeit 2021/22 (Juni)

I vespri siciliani, Visuals

I vespri siciliani: Oper von Giuseppe Verdi (September, Oktober)

Ballettgespräch: Zu Themen aus der Welt des Tanzes (November, Februar, Mai)

Jung, 2021

Workshop «Balcão de Amor»: Workshop-Reihe für junge Erwachsene ab 16 Jahren (Januar, Februar)

Verlauf Hintergrund

imprO-Opera: ab 7 Jahren, Kinder in Begleitung von Erwachsenen (Januar)

beslla figura

Workshop «Pas de deux»: Workshop-Reihe für junge Erwachsene ab 16 Jahren (Mai)

Coronavirus


Ab dem 11. Mai dürfen die Museen ihre Türen wieder öffnen und präsentieren hier ihre Ausstellungen. Ansonsten finden weiterhin keine Veranstaltungen statt. Weiterhin gilt: Bei Unklarheiten bzgl. Durchführbarkeit einer Veranstaltung oder Ausstellung bitten wir Euch, die Website des Veranstalters/der Veranstalterin zu besuchen. Vielen Dank!