Gewerbe­museum Winterthur

Ab 03.12.2017
Bis
|
Kirchplatz 14 | Winterthur

Cupboard Love

Der Schrank, die Dinge und wir - Wechselausstellung

Augustin Rebetez: «Oiseaux», 2014; Courtesy Galerie Nicola von Senger, Zürich
Robert Wiene: «Das Cabinet des Dr. Caligari», © Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden
tnE Architects: «HAWI-Intervention II», Prototyp, 2016, Foto: Paul Krantzler
David Lynch: «Blue Velvet», 1986, © Metro Goldwyn Mayer
John Vink: «Combodia, Phmon Penh, Bassac Slum Fires», 2001
John Thackwray: «My Room Project», seit 2010
Valerie Notter de Rabanal & Simon Hehl: «SAFARI Schrank», 2016, © SAFARI.furniture

Ohne ihn geht es kaum, und doch wollen wir ihn oftmals loswerden. Ob Repräsentationsobjekt oder unliebsame Notwendigkeit, immer ist der Schrank praktisches Behältermöbel in unterschiedlichsten Formen und Funktionen. Er dient als Ort der Aufbewahrung, der Sicherung und der Ordnung, nicht nur von Dingen, sondern auch von Wissen, Erinnerungen oder Geheimnissen.

«Cupboard Love» rückt das sperrige Möbel ins Rampenlicht und beleuchtet es aus der Perspektive von Design, zeitgenössischer Kunst, Film und Kulturgeschichte.

Dabei wird seine Gestaltung und sein metaphorisches Potenzial erforscht und ein Blick in sein Inneres geworfen, das unendlich viele Geschichten zu erzählen weiss. Die Ausstellung betrachtet den Schrank genauer und denkt ihn anders, erkundet seine Erscheinungsformen und Bedeutungen und widmet sich den charakterisierenden Materialien, Geräuschen und Gerüchen.

Ausgewählte Möbelstücke zeigen gestalterische Herausforderungen auf, vom Designklassiker über neue Konzepte bis zur Raumskulptur. Sie manifestieren gleichzeitig Wohnwelten und Lebenshaltungen und erzählen damit auch aktuelle Zeitgeschichte rund um Mobilität, Minimalismus, Besitztum oder Sozialstatus.

Künstlerische Arbeiten sowie filmische und literarische Geschichten machen Schränke gerne zum Schauplatz narrativer Höhepunkte und spielen mit ihrem symbolischen Gehalt. So wird der klassische Lagerraum von Dingen zum Versteck von Verfolgten, Eindringlingen und heimlichen Liebhabern oder zur Schwelle für den Übergang in andere Welten. War es nicht Lucy, die durch den Schrank nach Narnia gelangte?

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

Maarten Baas (NL) / Regina Baierl (DE) / Herbert Bayer (AT/US) / Jörg Boner (CH) / Peter Braun (DE) / Lorenz Cugini (CH) / Mark Dion (US) / Julia Gröning (DE) / Willy Guhl (CH) / Lux Guyer (CH) / Philippe Halsman (US) / Robert & Trix Haussmann (CH) / Jannis Kounellis (GR/IT) / Frank Kunert (DE) / Le Corbusier (CH/FR) / Jean Lurçat (FR) / Enzo Mari (IT) / Noritaka Minami (JP/US) / Valerie Notter de Rabanal & Simon Hehl (CH) / Augustin Rebetez (CH) / Hans Richter (DE/CH) / Michael H. Rohde (DE) / Roman Signer (CH) / Studio Job (BE/NL) / Studiomama (SE/UK) / John Thackwray (ZA/FR) / Kurt Thut (CH) / tnE Architects (AT) / John Vink (BE) / Klaus Vogt (CH) / Wilhelm Perfume (CH) / Erwin Wurm (AT) / Ramon Zangger (CH) / Nika Zupanc (SI) / u. a.

Veranstaltungsort

Gewerbe­museum Winterthur


Adresse:

Kirchplatz 14
8400 Winterthur
Sekretariat: +41 (0)52 267 51 36
Empfang: +41 (0)52 267 51 35
Sekretariat: gewerbemuseum@win.ch
Medienstelle: gewerbemuseum.medien@win.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 10:00 - 17:00
Donnerstag: 10:00 - 20:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Ab Bahnhof Winterthur ca. 10 Minuten zu Fuss durch die Altstadt bis zum Kirchplatz.

Parkplätze
Keine Parkplätze, autofreie Zone.
Parkhaus Technikum Nord, Technikumstrasse 9, Winterthur.

Zugänglichkeit:

Barrierefreier Zugang ins Museum. Lift in die oberen Etagen zu den Ausstellungsräumen. Rollstuhlgängige Toilette. Hauseigener Rollstuhl kann am Museumsempfang ausgeliehen werden.

Gastroangebot:

Grand Café du Musée, im Parterre des Museums, im Sommer im lauschigen Hinterhofgarten. Täglich frisch zubereitetes Mittagsmenu mit Produkten aus der Region sowie Tapas, Salate, Suppen und hausgemachte Kuchen. Geöffnet Dienstag bis Sonntag, 10-17 Uhr.


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