Sogar Theater

Mo, 09.03.2020 | 19:00 UHR
Josefstrasse 106 | Zürich

TICKET

«'s Juramareili»

von Paul Haller

Während Mareilis Vater an Trunksucht leidet und im Lenzburger Gefängnis sitzt, pflegt sie ihre kranke Mutter, bis diese stirbt. Im Welschland will sie ein neues Leben beginnen, doch wird ihr die Stelle gekündigt, als der Verdacht aufkommt, dass sie krank sei. Zurück in ihrem Heimatdorf, arbeitet Mareili in einer Fabrik, bis sie an Schwindsucht stirbt.

Das sozialkritische Versepos «'s Juramareili» übertrifft in der Genauigkeit und der Brutalität, mit der Klassenunterschiede aufgedeckt werden, alle Texte, die seinerzeit in der Schweiz geschrieben wurden. Sprachlich hat Haller einen zugleich präzisen und bilderreichen Stil gefunden, der ihn zum grossen Meister der Mundart macht.

Anlässlich des 100. Todestags von Paul Haller am 10. März 2020 hält Hansrudolf Twerenbold noch einmal seine legendäre Lesung von 1986.

Iez d Chind vom Stägli über d Stroß ewägg 

Is Nochberhus: „O chömed gschwind cho hälfe! 

De Vatter het es Mässer i dr Hand 

Und d Mueter lyt am Boden i dr Stube. 

O eusi Mueter! Hälfed, chömed gschwind!“

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Besetzung / Künstler

mit Hansrudolf Twerenbold

Veranstaltungsort

Sogar Theater


Adresse:

Josefstrasse 106
8005 Zürich
Betriebsbüro +41 (0)44 271 55 76
Vorverkaufsnummer +41 (0)44 271 50 71
Info info@sogar.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 4, 13, 17 oder Bus Nr. 32 bis «Limmatplatz»

Zugänglichkeit:

Das sogar theater ist barrierefrei. 

Gastroangebot:

An der sogar Bar im neu gestalteten Foyer können Sie vor und nach den Vorstellungen köstliche Drinks und kleine Snacks geniessen. Wir sind im Kreis 5, mitten in der Ausgehmeile von Zürich. Neben der sogar Bar laden zahlreiche weitere Bars und Restaurants vor oder nach der Vorstellung zum Verweilen ein.


Weitere Veranstaltungen

«Budäässä»: mit Stefanie Grob feat. Sibylle Aeberli (September)

«REDENsingen»: eine Kammeroper von Till Löffler (Uraufführung) (September, Oktober)

«Mein Vorbar ist auch mein Nachbar»: Semi Eschmamp vs. Boris Blaschko (September)

«Auslesen oder vom Ende der Schonzeit»: ein Abschiedsritual mit Werner Rohner (Oktober)

«Zarina zeigt den Vogel»: das Zwitschern einer Dolmetscherin (Oktober)

«Hiob»: von Joseph Roth. Ein Erzähltheater mit Jaap Achterberg. (Oktober, November)

«Lackritzer»: mit Olga Lakritz, Omri Ziegele, Marco Käppeli (November)

«Reportagen live»: im Gespräch (November)

«Fremdkörper»: von Peter Stamm (November)

«In fremden Gärten»: das Glauser Quintett mit Texten von Peter Stamm (November)

«Gegen den Glanz»: von Dill & Kraut (November)

«Ich muss Deutschland»: von Catalin Dorian Florescu (November)

«Jogging»: von und mit Hanane Hajj Ali. Gastspiel aus dem Libanon. (Dezember)

«Misch dich in mein Leben ein!»: Spoken Love mit Simon Chen und An Chen (Dezember)

«Bajass»: von Flavio Steimann – Erzähltheater mit Hanspeter Müller-Drossaart (Dezember)

«Das Hirn. spoken»: mit Jens Nielsen (Januar)

«mir nähs wies chunnt»: Lesung mit Ernst Burren (Januar)

«Stimmt!»: mit Stefanie Grob und Sibylle Aeberli (Januar)

«ä schöne buep seit adjö»: von Martin Frank – eine musikalische Totenklag (Februar)

Kaltlesung 3: «#Züri_vo_une»: von Stephan Pörtner (Februar)