Migros Museum für Gegenwartskunst

Ab 22.05.2021
Bis
|
Limmatstrasse 270 | Zürich

Yael Davids. One Is Always a Plural

Yael Davids, Horizontal – from image to movement, Chart für die Feldenkrais-Lektion mit Werken aus der Sammlung, 2021, Collage, Bleistift und Filzstift auf Papier, Courtesy the artist

In der Ausstellung One Is Always a Plural lässt die Künstlerin Yael Davids eigene Arbeiten in Dialog mit Kunstwerken aus der Sammlung des Migros Museums für Gegenwartskunst treten. Sie setzt sich dabei auf ungewöhnliche Weise mit der Institution und ihrer Sammlung auseinander: Für die Konzeption der Ausstellung und die Auswahl der Werke spielten die Grundprinzipien der Feldenkrais-Methode eine entscheidende Rolle. Diese ganzheitliche Körpertechnik versteht die Bewegung als Grundlage jeglichen menschlichen Handelns und hat zum Ziel, die Eigenwahrnehmung durch achtsam ausgeführte Bewegungssequenzen zu stärken. Yael Davids untersucht das Potenzial des Ansatzes von Feldenkrais für einen ganz anderen Bereich: die Kunsterfahrung. Sie lädt die Besucher*innen ein, Kunst nicht nur zu «sehen», sondern via Körper und Bewegung einen weiteren möglichen Zugang zu finden.


Yael Davids im Dialog mit Eleanor Antin, Phyllida Barlow, Marion Baruch, Georg Baselitz, Lothar Baumgarten, Heidi Bucher, Graciela Carnevale, Thea Djordjadze, Marlene Dumas, Jimmie Durham, VALIE EXPORT, Hans-Peter Feldmann, Graciela Gutiérrez Marx, Ferdinand Hodler, Hudinilson Jr., Dorothy Iannone, Sol LeWitt, Anna Maria Maiolino, Babette Mangolte, Sara Masüger, Senga Nengudi, Henrik Olesen, Luis Pazos, Robert Ryman, Hanna Schwarz, Mierle Laderman Ukeles, Philip Wiegard und Cathy Wilkes aus der Sammlung des Migros Museum für Gegenwartskunst sowie mit Leihgaben der Noa Eshkol Foundation for Movement Notation und von Jon Mikel Euba.

Yael Davids lebt und arbeitet in Amsterdam. Einzelausstellungen, Installationen und Performances der Künstlerin waren u.a. in folgenden internationalen Institutionen zu sehen: A Daily Practice, Van Abbemuseum, Eindhoven, 2020; Dying Is a Solo, Museo Tamayo, Mexiko-Stadt, 2018; documenta 14, Athen / Kassel, 2017; La distance entre V et W, Les Laboratoires d’Aubervilliers, Paris, 2015; Gesture in Diaspora, Galerie für Zeitgenössische Kunst, Leipzig, 2015; Ending with Glass, Kunsthalle Basel, 2011; Learning to Imitate in Absentia I, Picture This, Bristol, 2011; Where Time Becomes Art, Palazzo Fortuny, Performance Abteilung, Biennale von Venedig, 2005.

Eröffnungswochenende Samstag, 22. Mai, Sonntag, 23. Mai und Montag, 24. Mai 2021 - freier Eintritt.

22. Mai 2021, 11:30 Uhr: Kuratorinnenführung

23. Mai 2021, 11:30 Uhr: Öffentliche Führung

Anzahl Teilnehmer*innen begrenzt. Bitte um Anmeldung bis 21.Mai 2021 an kunstvermittlung@migrosmuseum.ch

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Veranstaltungsort

Migros Museum für Gegenwartskunst


Adresse:

Limmatstrasse 270
8005 Zürich
+41 (0)44 277 20 50
info@migrosmuseum.ch

Öffnungszeiten:

Dienstag, Mittwoch, Freitag, Samstag, Sonntag: 11:00 - 18:00
Donnerstag: 11:00 - 20:00

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 4, 13, 17 bis «Löwenbräu»

Parkplätze
Besucherparkplätze stehen zum Preis von CHF 5/Stunde im Hof zu Verfügung (Einfahrt über Gerstenstrasse)

Zugänglichkeit:

Zum Haupteingang führt eine Treppe mit 14 Stufen. Der Alternativeingang dazu befindet sich im Hof (Einfahrt über Gerstenstrasse, Behindertenparkplätze für CHF 5/h vorhanden). Der Eingang ist durch einen Lift erschlossen, der mit Eurokey zugänglich ist. Der gesamte Ausstellungsbereich ist hindernisfrei zugänglich. Der Lift erschliesst alle relevanten Gebäudeebenen. Eine Rollstuhl-Toilette befindet sich im 1. Untergeschoss.

Gastroangebot:

In der Umgebung gibt es zahlreiche Gastronomiebetriebe und Cafés.


Weitere Veranstaltungen

Korakrit Arunanondchai, Songs for dying, 2021, Videostill, Courtesy the artist, Bangkok CityCity Gallery, Bangkok, Carlos/Ishikawa, London, C L E A R I N G, New York/Brussels, Kukje Gallery, South Korea. Co-commissioned by the 13th Gwangju Biennale, Han Nefkens Foundation and Kunsthall Trondheim.

Korakrit Arunanondchai – Songs for dying / Songs for living

Laura Lima, Bar Restaurant, 2010/13, Verschiedene Materialien Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst, Foto: Stefan Altenburger

Laura Lima – Playful Geometry. Sammlung Migros Museum für Gegenwartskunst