Filmpodium

So, 10.10.2021 | 15:00 UHR
Nüschelerstrasse 11 | Zürich

The Golden Thread (Okros dzapi )

Lana Gogoberidse (Georgien/Frankreich 2019)

Georgiens Cineastinnen
1908 gilt offiziell als das Geburtsjahr des Kinos in Georgien, das in der Sowjetzeit im Bereich Film eine der produktivsten Teilrepubliken war. In jüngster Zeit erlebt das georgische Kino einen erstaunlichen Aufschwung, der auch international sehr beachtet wird. Regisseurinnen haben das georgische Filmschaffen seit jeher geprägt. Im Rahmen des Kulturfestivals «Brücke Zürich−Tbilissi» widmet das Filmpodium den Cineastinnen Georgiens eine kleine Hommage und freut sich, dass Vertreterinnen verschiedener Generationen ihre Filme persönlich vorstellen werden.

«Die Schriftstellerin Elene (Nana Djordjadse) ist fast 80 Jahre alt. Sie lebt mit ihrer Familie zusammen und kann aufgrund ihres Gesundheitszustands die Wohnung praktisch nicht verlassen. Ihr Wohlbefinden wird empfindlich gestört, als mit Miranda, der Schwiegermutter ihrer Tochter, eine ehemalige hochrangige sowjetische Funktionärin in ihre Wohnung einzieht – ausgerechnet sie hatte eines von Elenes Büchern auf die Schwarze Liste gesetzt. Miranda ist an Alzheimer erkrankt, und es ist unmöglich, sie allein zu lassen. Während dieser Ereignisse vergessen alle, dass Elene Geburtstag hat, doch unerwartet ruft ihre langjährige Liebe Archil sie an. Neben der aufblühenden Telefonromanze zwischen Elene und Archil entwickelt sich zwischen den beiden Frauen eine Beziehung auf Leben und Tod.» (filmneweurope.com)

Lana Gogoberidse
Lana Gogoberidse wurde 1928 als Tochter überzeugter Kommunisten in Tbilissi geboren, doch die Eltern gerieten Ende der 30er-Jahre in die stalinistische «Säuberungs»-Welle: Ihr Vater, Levan Gogoberidse, wurde 1937 hingerichtet und ihre Mutter, die Regisseurin Nutsa (Nino) Gogoberidse, für 10 Jahre nach Sibirien verbannt. Nach einem Literaturstudium erhielt sie ihre Filmausbildung am WGIK in Moskau; ihr Regiestudium schloss sie 1958 ab. 1962 drehte sie ihren ersten Langspielfilm. Trotz Problemen mit der sowjetischen Zensur schaffte sie es, ihre Filme international zu präsentieren. Neben der eigenen Regiearbeit widmete sie sich ab 1974 der Ausbildung des Filmnachwuchses in Tbilissi. 1988 gehörte sie zu den Gründerinnen des Verbands «Kino Women International» und wurde dessen erste Präsidentin. Nach der Unabhängigkeit Georgiens engagierte sie sich in der Politik. Von 1992 bis 1995 sass sie im georgischen Parlament und ging 2004 als Botschafterin nach Paris.
Filme (Auswahl): Als die Mandelbäume blühten (Rotsa akvavda nush, 1972), Einige Interviews zu persönlichen Fragen (Ramdenime interwju pirad sakitchebse, 1978), Der Tag ist länger als die Nacht (Dges game utenebia, 1983), Walzer auf der Petschora (Walsi petschorase, 1992), Hin und her (Oromtriali, 1987) und The Golden Thread (Okros dzapi, 2019).
90 Min. / Farbe / DCP / Georg/d*

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Informationen

Besetzung / Künstler

in Anwesenheit der Regisseurin
Vorverkauf ab 1. Oktober

Veranstaltungsort

Filmpodium


Adresse:

Nüschelerstrasse 11
8001 Zürich
+41 (0)44 415 33 66
info@filmpodium.ch


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Der jüdische Komiker Max Davidson gibt hier den verzweifelnden Vater, Fay Holderness seine stramme Gattin.

Max gives his darling daughter Marion money to buy new shoes. At the shoe shop, she meets a handsome young man and brings him home on the same day. Determined to foil a premature marriage, Max and his wife pretend to be crazy to scare the suitor off.
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Tinkerer Charley comes up with a gizmo that makes eggs unbreakable. But procuring the eggs for his experiments proves a challenge.
Charley Bowers (1877–1946) was a cartoonist, a pioneer of stop-motion animation and a poetic silent-film comedian, all in one.
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Larry Semon (1889–1928) war in den frühen 1920er-Jahren als Slapstick-Komiker fast so beliebt wie Chaplin und drehte mit Oliver Hardy, bevor Stan Laurel dessen Partner wurde.

Little Larry takes on a job as a debt collector. But the first family whose rent he is assigned to collect is that of the burly local gang leader (Oliver Hardy). Larry gets more lumps than bucks.
Larry Semon (1889-1928) was a slapstick comedian whose popularity rivaled Chaplin's and made films with Oliver Hardy before Stan Laurel became his partner.
(Januar)

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Cousins looks at cinema of the 1980s and examines how directors used movies to protest and speak truth to those in power. It first looks at film-makers in Communist China and examines Eastern European directors in Georgia, the Soviet Union and Poland. It then discusses Africa cinema in Burkina Faso and Mali. Cousins looks at the films of David Lynch, Spike Lee, John Sayles, Maggie Renzi and at protest filmmakers in France, Spain, England, Scotland, Wales, and Canada.
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The Story of Film looks at world cinema of the nineties, the waning days of the celluloid era and the birth of the digital age. It first looks at the cinema of Asia and filmmakers in Iran, China, Taiwan, Japan, Denmark, France, Belgium, Poland, Russia, and Austria.
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