Schauspielhaus Zürich

Mi, 23.05.2018 | 20:00 UHR
Pfauen
Rämistrasse 34 | Zürich

TICKET

Pop-up-Magazin

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Was ist das Kapital von morgen und was ist uns dann noch das „Geld wert“? Womit zahlen wir künftig? Mit unserem Namen und Daten statt Kreditkarten? Verändert das auch die Idee vom kulturellen oder sozialen Kapital? Welchen Wert haben dann noch Informationen, oder was dürfen sie kosten? Wird der Kapitalismus überleben? Lukas Bärfuss und Miriam Meckel haben für diesen Abend erstklassige AutorInnen und JournalistInnen eingeladen. Aus dem Blickwinkel ihrer eigenen publizistischen Arbeit werfen sie Schlaglichter auf diese Fragen rund um das „Kapital von morgen“. Sie bringen ihre Geschichten, Reportagen, Fragen und Anekdoten auf die Pfauenbühne – in einer experimentellen Liveshow ohne digitale Spuren.

Miriam Meckel und Léa Steinacker gehen mit ihrem Live-Videoformat StreamTeam erstmals off- statt online. Die Journalistin Amrai Coen berichtet, wie sie mit einem Kollegen als eine der wenigen westlichen Journalisten die syrische Weltkulturerbestätte Palmyra besuchte, nachdem der IS dort Tempel gesprengt und Statuen und Menschen geköpft hat. Rolf Dobelli stellt – im Stil Max Frischs – persönliche Fragen rund um Kapital und Reichtum. Hannes Grassegger stellt sich – und uns – den luxuriösen, vollautomatisierten und unsichtbaren Kapitalismus vor. Tobias Straumann beantwortet die Frage, warum der Kapitalismus wohl kaum untergehen wird. Judith Wittwer fragt nach Vertrauen als Währung – oder als Grund weiter Zeitungen zu kaufen. Romeo Meyer erzählt ein Zukunftsmärchen über das Humankapital im Jahre 2038.

Mit Lukas Bärfuss (Schriftsteller), Amrai Coen (DIE ZEIT), Rolf Dobelli (Autor), Hannes Grassegger (Das Magazin), Miriam Meckel (WirtschaftsWoche), Romeo Meyer (Impro-Theater), Léa Steinacker (WirtschaftsWoche), Tobias Straumann (Uni Zürich) und Judith Wittwer (Tages-Anzeiger), Live-Musik Jojo Büld
Konzept von Lukas Bärfuss, Miriam Meckel, Léa Steinacker und Karolin Trachte
In Zusammenarbeit mit der WirtschaftsWoche

zur Website des Veranstalters/der Veranstaltung

Informationen

Veranstaltungsort

Pfauen


Der Pfauen, gegenüber vom Kunsthaus am Heimplatz/Rämistrasse gelegen, ist die grösste Bühne des Schauspielhauses. Architektonisch eine so genannte Guckkastenbühne, bietet der Pfauen – im Parkett, im Rang und in den Logen – bis zu 750 Zuschauern Platz.


Adresse:

Rämistrasse 34
8001 Zürich
Empfang: +41 (0)44 258 70 70
Kasse: +41 (0)44 258 77 77
Theaterkasse theaterkasse@schauspielhaus.ch

Erreichbarkeit:

Öffentlicher Verkehr
Tram Nr. 3, 5, 8, 9 oder Bus Nr. 31 bis «Kunsthaus»

Parkplätze
Parkhaus «Hohe Promenade», Rämistrasse 22a
oder auf gebührenpflichtigen Parkplätzen

Zugänglichkeit:

Sämtliche Bühnen sind barrierefrei zu erreichen. Gerne reservieren wir einen Rollstuhlplatz für Sie. Ein Anruf an der Theaterkasse unter +41 (0)44 258 77 77 genügt.

Gastroangebot:

Vor und nach dem Theaterbesuch im Pfauen empfehlen wir Ihnen den Besuch des im Gebäude gelegenen Restaurants Santa Lucia Teatro. Kurzfristige Reservationen nimmt auch unser Foyerpersonal gerne entgegen. Für den kleinen Hunger vor Vorstellungsbeginn oder das Glas Champagner in der Pause hat im Pfauen-Foyer vor und nach der Aufführung eine Snack-Bar geöffnet.


Weitere Veranstaltungen

Before the Sky Falls: Nach  Macbeth von William Shakespeare unter Verwendung der Übersetzung von Angela Schanelec / Inszenierung: Christiane Jatahy (Januar, Februar, März)

Der Besuch der alten Dame: Von: Friedrich Dürrenmatt / Inszenierung: Nicolas Stemann (Januar, Februar)

Bullestress: Von Fatima Moumouni und Laurin Buser / / Inszenierung: Suna Gürler (Januar, Februar)

Exit Racism 5 (Januar)

König der Frösche: Von: Nicolas Stemann / Nach dem Märchen Der Froschkönig der Gebrüder Grimm (Januar, Februar)

Der Ring des Nibelungen: Von Necati Öziri / Inszenierung: Christopher Rüping /   (Januar, Februar)

Backstage HoppingSchiffbau: Führungen (Januar)

Faust Ⅰ & Ⅱ: Von: Johann Wolfgang von Goethe / Inszenierung: Nicolas Stemann (Januar)

Performers Rule:Second Solo Show: Von Sultan Çoban / Inszenierung: Sultan Çoban (Januar, Februar)

No Bulle No StressHang Out und Talk: Publikumsgespräch nach Bullestress (Januar, Februar)

Das Weinen (Das Wähnen): Nach Texten von Dieter Roth / Inszenierung: Christoph Marthaler (Februar)

Momo: Ein Visual Poem nach dem Roman von Michael Ende / Inszenierung: Alexander Giesche / /   (Februar, März)

Werther!: Nach: Johann Wolfgang von Goethe / / Inszenierung: Nicolas Stemann (Februar, März)

The Köln Concert: Von: Trajal Harrell / Zur Musik von Keith Jarrett und Joni Mitchell / Verwendung nach Vereinbarung mit ECM Records (Februar)

Offene Bühne: Jeden zweiten Samstag im Monat (Februar)

Medea*: Nach: Euripides / Inszenierung: Leonie Böhm (Februar, März)

Performers Rule:Machmal aber...: Umwege zur Plattentaufe / / Von Renzo Spotti /   (Februar)

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Graveyard Shift: Space Afrika, Tapiwa Svosve, Asma Maroof (Februar)

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Exit Moria 5: Mit Anna Jhikhareva & Malek Ossi (Moderation) sowie Gäst*innen (Februar)

Die Räuberinnen: Nach Die Räube r von Friedrich Schiller / Inszenierung: Leonie Böhm und Ensemble (März)

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The Deathbed of Katherine Dunham: Inszenierung & Choreografie: Trajal Harrell /   (März)

Big Sister: Ein Klassenzimmerstück von Lucien Haug (März)

Dancer of the Year Shop #3: Mit Trajal Harrell & Ensemblemitgliedern (März)

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ZKO im PfauenVon der Quelle bis zum Meer (Mai)