Et Cetera

Kammeroper von Marina Khorkova nach Alexander Solschenizyns Roman ARCHIPEL GULAG

Archipel Gulag. Stalinistische Repressionen. Persönlichkeitskult. Man dachte, das alles sei ferne Geschichte, die dramatische und finstere Seite der Geschichte. Aber ist das so fern?

Noch leben die Kinder der Eltern, die man nachts abholte und unbekannt wohin verschleppte, und viele von denen, die nicht in den Fleischwolf der Vernichtung all jener gerieten, die unter den geringsten Verdacht der «Illoyalität» gegenüber der Staatsmacht fielen. Kürzlich wurden im Rahmen der Aktion «Zwei Nelken für den Genossen Stalin» 3000 Nelken an Stalins Grab niedergelegt, in der Presse wird er immer öfter als «Führer» mit Grossbuchstaben tituliert. In dieser Situation ist es besonders wichtig, die Opfer im Gedächtnis zu bewahren. Alexander Solschenizyns «Archipel Gulag» ist ein besonderer Beitrag zu diesem Gedächtnis. Die Produktion einer Kammeroper nach Texten aus diesem Buch wird die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses wichtige und aktuelle Thema sensibilisieren.


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Ticketinformationen

Notenpunkt: 052 214 14 56 oder tickets.notenlch
Obere Kirchgasse 10, 8400 Winterthur

Künstler:innen / Personen

Komposition, Libretto: Marina Khorkova
Regie, Bühne, Libretto: Ekaterina Vasileva
Tanz/Performance: Simon Wehrli
Sopran: Natalia Pschenitschnikova
Bariton: Michel Poels
Musikalische Leitung: Karel Valter

Ensemble TaG:
Flöte: Anna-Katharina Graf
Klarinette: Donna Molinari
Trompete: André Meier
Piano/Synth: Rafael Rütti
Schlagzeug: Martin Flüge
Violoncello: Alex Jellici
Kontrabass: Simon Verschraege

Veranstalter:in

Theater am Gleis

Das Theater am Gleis in Winterthur ist das vielleicht kleinste Vier-Sparten-Haus der Schweiz und bietet seit über 40 Jahren spannendes, aktuelles und lebendiges Kulturschaffen jenseits des Mainstreams in den Bereichen Theater, Tanz, Musik und ...

Ort

Theater am Gleis

Beschreibung:

Archipel Gulag. Stalinistische Repressionen. Persönlichkeitskult. Man dachte, das alles sei ferne Geschichte, die dramatische und finstere Seite der Geschichte. Aber ist das so fern?

Noch leben die Kinder der Eltern, die man nachts abholte und unbekannt wohin verschleppte, und viele von denen, die nicht in den Fleischwolf der Vernichtung all jener gerieten, die unter den geringsten Verdacht der «Illoyalität» gegenüber der Staatsmacht fielen. Kürzlich wurden im Rahmen der Aktion «Zwei Nelken für den Genossen Stalin» 3000 Nelken an Stalins Grab niedergelegt, in der Presse wird er immer öfter als «Führer» mit Grossbuchstaben tituliert. In dieser Situation ist es besonders wichtig, die Opfer im Gedächtnis zu bewahren. Alexander Solschenizyns «Archipel Gulag» ist ein besonderer Beitrag zu diesem Gedächtnis. Die Produktion einer Kammeroper nach Texten aus diesem Buch wird die öffentliche Aufmerksamkeit für dieses wichtige und aktuelle Thema sensibilisieren.

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