Kino Xenix

Do, 11.07.2019 |
Kanzleistrasse 52 | Zürich

Indoorprogramm: Javier Bardem

Javier Ángel Encinas Bardem wurde am 1. März 1969 in Las Palmas auf Gran Canaria geboren. Seine Grosseltern waren, seine Mutter und seine älteren Geschwister sind Schauspieler, sein Onkel war Filmregisseur und Drehbuchautor. Man kann also sagen, dass Javier die Schauspielerei in die Wiege gelegt worden ist. Und doch wollte er sie zunächst nicht als seine Berufung annehmen; vielmehr studierte er vier Jahre lang Malerei an der Escuela de Artes y Oficios in Madrid, bevor er sich für nicht gut genug erklärte und den Pinsel an den Nagel hängte. Aus den gelegentlichen Schauspieljobs, mit denen er sein Kunststudium finanziert hatte, wurde sodann ein Brotberuf in jenem idealen Sinne, dass Bardem nun genau das machte, wofür er geschaffen war. Javier Bardem ist ein Vollblutschauspieler, und er kann alles spielen. Den Helden, den Schurken, den Liebhaber, jede Charge und jedes Charakterfach, wobei ihm Letzteres eindeutig mehr liegt, ihm also auch die Charge gern zum Porträt gerät.

FILMLISTE
Días contados
Biutiful
Everybody Knows
Jamón, jamón
Huevos de oro
Before Night Falls
Carne trémula
Mar adentro
Vicky Cristina Barcelona
Entre las piernas
Perdita Durango
Los lunes al sol
No Country for Old Men
Goya’s Ghosts
Mother!

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Informationen

Veranstaltungsort

Kino Xenix


Adresse:

Kanzleistrasse 52
8004 Zürich
+41 (0)44 242 04 11
kasse@xenix.ch


Weitere Veranstaltungen

Oktober 2019: Ryan Gosling Revisited: Eigentlich hatte er ja gemeint, das mit der Schauspielerei jetzt erst mal eine Weile sein lassen zu wollen, um sich ganz der Musik und seiner Band Dead Man’s Bones widmen zu können. Das war vor etwa zehn Jahren und nachvollziehbar, schliesslich war er von Kindesbeinen an im Geschäft. Aber dann muss es wohl ein paar Angebote gegeben haben, die er nicht ablehnen konnte, und so wurde nichts aus der Pause. Vielmehr legte Ryan Gosling 2014 sein Filmregiedebüt vor, LOST RIVER, zu dem er auch das Drehbuch schrieb. Fünf Jahre ist das mittlerweile her, Jahre, innerhalb deren der Schauspieler, dessen prägnantestes Merkmal seine so eindrückliche Ausdruckslosigkeit ist, an ein paar Stellschrauben drehte. Wobei sich seine offensichtliche Abneigung gegenüber dem mimischen Feuerwerk durchaus gleich geblieben ist; nach wie vor setzt Gosling darauf, mit seinem schauspielerischen Minimalismus maximale dramatische Wirkung zu erzielen. (Oktober)