Livia Rita

Livemusik im Mai

Der Mai gehört grossartigen Frauen. Und einem alten Electronica-Hasen.

Livia Rita

Dass das hier an Björk erinnert, ist kein Zufall. Die zwischen London und den Alpen lebende Livia Rita zählt nämlich «Hexen von früher» wie Björk zu ihren Vorbildern. Hexerei, Naturverbundenheit, Transzendenz sind die Zutaten für ihr künstlerisches Schaffen, ihre Live-Shows sind eher Performances. Oder, wie es in der Konzertankündigung heisst: «This is not a concert. It’s a portal. Will you step through?»

Freitag, 02. & Samstag, 03. Mai, Zentralwäscherei

ZW-Konzert: Livia Rita

Zentralwäscherei

ZW-Konzert: Livia Rita

AVANT-POP.

Anika

Kaum vorstellbar, dass das gerade erst erschienene «Abyss» erst das dritte Soloalbum von Anika ist. Die britisch-deutsche Musikerin begann ihre Karriere bereits 2010 mit ihrem selbsbetitelten Debütalbum. Es war von Portishead- und Beak-Mastermind Geoff Barrow produziert und machte Anika aus dem Stand zum europaweiten Indie-Liebling. In den folgenden Jahren kamen Lebenszeichen vor allem über ihre in Mexiko zusammengestellte Band Exploded View, erst 2021 folgte ein zweites Anika-Album. Auf «Abyss» ist nun eine Künstlerin zu hören, die ihren Sound gefunden hat - in raue Gitarren getunkter Dark Wave.

Freitag, 09. Mai, Bogen F

Rival Consoles

Rival Consoles ist das musikalische Projekt des Briten Ryan Lee West und wohl einer der bekanntesten Namen im Bereich der Electronica. Im Laufe einer bald 20-jährigen Karriere hat er es sich zum Ziel gesetzt, Synthesizer menschlich klingen zu lassen. Zur Veröffentlichung seines neuen Albums «Landscape From Memory» soll seine neue Live-Performance eine immersive audio-visuelle Erfahrung werden, die auch den Blick zurück auf die letzten zehn Jahre wirft. Das klingt doch verlockend!

Freitag, 23. Mai, Plaza

Eefje De Visser

Das Besondere an der niederländischen Sprache ist ja, dass man sie als Deutsche:r von Beginn an weitgehend versteht. Bei Eefje De Visser muss ich feststellen, dass das nicht gilt, wenn das Niederländische über sphärischen Synthesizer-Pop gesäuselt wird. So bleibt für mich im Unklaren, was De Visser alles besingt. Fest steht nur: Sie tut es mit viel Gefühl und kompositorischem Können. Kein Wunder, dass sie in den BeNeLux-Staaten längst ein Star ist.

Samstag, 31. Mai, Exil

Von Steffen Kolberg am 24. April 2025 veröffentlicht.

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