Tanztipps im Oktober

Redaktion Sari Pamer
Redaktion Sari Pamer

Von der tänzerischen Auseinandersetzung mit psychischer Gesundheit bis hin zur Gestaltung einer Landschaft mit dem eigenen Körper.

Denken über das Nachdenken

In Reflexion bringen zwei Darstellerinnen und ein Musiker die Verwicklungen und Verirrungen, die mit dem Denken über das Nachdenken einhergehen auf die Bühne. In diesem Irrgarten verstricken sie sich in die Fragen und Nöte, die sich bei der Spiegelung ihrer Wirklichkeit ergeben. Mit Humor und Feingefühl widmen sich die Künstler*innen einem Thema, das die meisten kennen.

CIE. GANGWERK "REFLEXION"

Theater am Gleis

CIE. GANGWERK "REFLEXION"

Das Labyrinth unserer Gedanken – die Widerspiegelung von Vibrationen und Farben – ein Irrgarten vieler Wirklichkeiten.

Wahrnehmung(en)

In ihrem ersten abendfüllendem Stück befasst sich Sarafina Beck mit sich selbst – konkret mit ihrer psychischen Erkrankung. Die eigene Wahrnehmungsstörung und ihre alltägliche Auseinandersetzung damit, bringt die Choreografin tänzerisch zum Ausdruck. TELE(YOUR)VISION ist ein interdisziplinäres Solo-Tanz-Theater und zeigt die Zustände und Situationen, welche die Wahrnehmungsstörungen auslösen. Beck setzt den Fokus auf das Erleben und Nachempfinden der Emotionen von Betroffenen und schafft damit einen wichtigen Raum und Sichtbarkeit für psychische Krankheiten.

Bewegte Kunstgeschichte

Sasha Amaya beschäftigt sich in ihrer Trilogie mit der Wiederverwendung der europäischen Kunstgeschichte in der zeitgenössischen Kunst. Im dritten Teil fokussiert die Künstlerin das Bild westeuropäischer männlicher Schönheit. Sie erforscht wie bestimmte Typen männlich gelesener Körper bisher gesehen und bewertet wurden und immer noch werden. Im Sharing wird dieses performative Potenzial der De- und Rekonstruktion auf der Bühne erprobt, eine spannende Mischung aus Kunstgeschichte und Bewegung.

Sharing: Über männlich gelesene Schönheit in der westlichen Kunst

Tanzhaus Zürich

Sharing: Über männlich gelesene Schönheit in der westlichen Kunst

In ihrem dritten Werk fokussiert Amaya auf dem Bild westeuropäischer männlicher Schönheit.

Impulse

Movement-Practice erforscht, wie Menschen gemeinsam einen Raum mit ihren Körpern gestalten. Die Teilnehmenden kreieren verschiedene Landschaften mit ihren Bewegungen und können ihren Impulsen freien Lauf lassen. Das Ziel ist, die gewohnten Bewegungsabläufe auslaufen zu lassen und Schwerkraft, Spannung, Raum, Impulse, Geräusche wahrzunehmen und in einen Zusammenhang zu bringen. Die Bewegungen werden verbal angeleitet und sollen helfen, in einen Flow der intentionsfreien Raum-Bewegungs-Gestaltung zu gelangen.

Movement Practice

Zentralwäscherei

Movement Practice

In «Movement-Practice» erforschen wir gemeinsam, wie wir den Raum mit unseren Körpern gestalten können, bewegend bis tanzend.

12.03.2024  |  19:00 Uhr

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Von Sari Pamer am 05. Oktober 2023 veröffentlicht.

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