«Sind meine Arbeiten bedeutsam?»
Wir haben die Künstlerin Ilona Ruegg eingeladen, sich selbst fünf Fragen zu stellen: über das Sichtbare, das Verschwinden und die Bedeutung ihrer Arbeiten.
Tatjana Blaser (*1995) arbeitet als Mutter und Künstlerin in Zürich. Ihre Arbeit kann als sinnlich-ausbeuterischer Tanz mit Objekten beschrieben werden, der um die Erinnerung an den Mutterkörper als Schreibmaschine kreist. In atavistischer Weise weisselt Blaser Mythologie, Referenz und Autobiografie zusammen und verhandelt dabei Themen wie Mutterschaft, Objektwirkmächtigkeit, Trauma, Liebe und Tod. Bewusst entschied sie sich für einen autodidaktischen Weg zur Kunst und entwickelte aus ihrem Engagement bei der ETH Zürich die Methode des «flüssigen Archivs», aus der sich ihre Praxis zwischen Text und Malerei, entfaltet.