Tanztipps im April

Redaktion Sari Pamer
Redaktion Sari Pamer

Zwischen Humor, Wut und kulturellem Erbe – die Tanzstücke im April bieten einen vielschichtigen Blick auf Zugehörigkeit, Erinnerung und Begehren.

Eine Woche Vittucci

Zum ersten Mal zeigt Teresa Vittucci die Trilogie In Praise of Vulnerability in ihrer Gesamtheit. Innerhalb von einer Woche sind die Arbeiten HATE ME TENDERDOOM und SANE SATAN im Tanzhaus Zürich zu sehen. Die Künstler:innen suchen nach einer neuen, queer-feministischen Leseart schillernder Figuren unserer Kulturgeschichte. Lass dich von den humorvollen Erzählungen über Maria, Eva oder Satan mitreissen.

Trilogie In Praise of Vulnerability: HATE ME, TENDER

Tanzhaus Zürich

Trilogie In Praise of Vulnerability: HATE ME, TENDER

Einmalige Gelegenheit Teresa Vittuccis Schaffen als geballte Ladung zu erleben.

Tanzhaus Zürich

Trilogie In Praise of Vulnerability: SANE SATAN

Einmalige Gelegenheit Teresa Vittuccis Schaffen als geballte Ladung zu erleben.

Trilogie In Praise of Vulnerability: DOOM

Tanzhaus Zürich

Trilogie In Praise of Vulnerability: DOOM

Einmalige Gelegenheit Teresa Vittuccis Schaffen als geballte Ladung zu erleben.

Mani Matter goes Hip-Hop

Was geschieht, wenn Hip-Hop auf Mani Matter trifft? Die Antwort findet ihr in Muhammed Kaltuks Stück Hemmige, welches er für die Compagnie des Luzerner Theaters choreografiert hat. Der Blick richtet sich auf gesellschaftliche Spaltungen und soziale Klüfte. Treibende Beats vereint mit Liedern von Mani Matter sorgen für ein spannendes Zusammenspiel von Schweizer Kulturerbe und zeitgenössischem Tanz.

© Ingo Hoehn

Theater Winterthur

Hemmige

Der Basler Muhammed Kaltuk hat mit seinen energiegeladenen Hip-Hop-Kreationen die europäische Tanzszene im Sturm erobert. Seine Choreografien sind ...

Weibliche Wut

Yugo: An anthem of female rage ist eine Performance, die weibliche Identität aus feministischer Perspektive untersucht. Ausgehend vom Begriff «Yugo» entfaltet sich eine Auseinandersetzung mit postjugoslawischen Realitäten, kollektiver Erinnerung und persönlicher Verortung. Das Stück fragt danach, wie Identität über Zeit hinweg fragmentiert und neu verhandelt wird und eröffnet einen Weg von Sprachlosigkeit hin zu kollektiver Handlungsmacht.

YUGO: A BODY OF MIGRATION

Kulturhaus Helferei

YUGO: A BODY OF MIGRATION

Tanz-Performance von Ivana Balabanova.

Ausgestellte Körper

In der Performance JUICE begibt sich River Roux in einen Glaskasten. Ob dieser als Museum, Stripclub oder Observatorium gelesen wird, bleibt offen – ebenso wie die Blicke auf den Körper, die zwischen Begehren und Abstossung, zwischen Anziehung und Scham schwanken. Roux richtet den Fokus auf die Faszination mit Körpern im Dazwischen. Welche Körper gelten als «natürlich»? Und wer hat die Möglichkeit, jenseits von Fetischisierung wahrgenommen zu werden?

Von Sari Pamer am 26. März 2026 veröffentlicht.

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